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Am deutschen Aktienmarkt hat sich heute die Fresenius Medical Care-Aktie zwischenzeitlich um 0,46 Prozent verteuert. Der Kurs der Aktie legte um 17 Cent zu. Bewertet wird die Aktie derzeit an der Börse mit 37,39 Euro. Die Aktie von Fresenius Medical Care steht aufgrund dieser Entwicklung immer noch besser da als der Gesamtmarkt, gemessen am DAX (DAX). Der DAX notiert aktuell bei 24.890 Punkten. Das entspricht lediglich einem Minus von 0,04 Prozent gegenüber der Schlussnotierung vom Vortag. Für ein neues Allzeithoch müsste der Anteilsschein von Fresenius Medical Care noch ordentlich zulegen. Den bisherigen Höchststand von 93,82 Euro erreichte das Papier am 1. Februar 2018.
Die Fresenius Medical Care AG erbringt Dialyse- und damit verbundene Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen in Deutschland, den Vereinigten Staaten und international. Das Unternehmen bietet Dialysebehandlungen und damit verbundene Labor- und Diagnosedienstleistungen über ein Netz von ambulanten Dialysekliniken an Darüber hinaus entwickelt, erwirbt und lizenziert das Unternehmen Nierenmedikamente Zuletzt hat Fresenius Medical Care einen Jahresüberschuss von 740,87 Mio. € in den Büchern stehen. Der Konzern hatte Waren und Dienstleistungen im Wert von 19,34 Mrd. € umgesetzt.
| Fresenius Medical Care | Baxter | DaVita | Roche | |||
| Kurs | 37,39 | 16,91 € | 90,84 € | 355,20 CHF | ||
| Performance | 0,46 | +0,73% | -0,68% | -0,34% | ||
| Marktkap. | 10,8 Mrd. € | 8,69 Mrd. € | 7,45 Mrd. € | 245 Mrd. CHF |
Das Wertpapier von Fresenius Medical Care wird von mehreren Analysten beobachtet.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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Deutsche Bank Research hat das Kursziel für Fresenius Medical Care (FMC) vor den anstehenden Quartalszahlen von 46 auf 44 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Umsatz aus eigener Kraft heraus dürfte trotz der Grippewelle auf dem wichtigen US-Markt im Dezember um 7 Prozent gestiegen sein, schrieb Falko Friedrichs in einer am Montag vorliegenden Studie. Für das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) geht er von einem 37-prozentigen Wachstum aus. Für 2026 rechnet er mit einem soliden Umsatzwachstum von 4,4 Prozent. Beim bereinigten Ebit erwartet er jedoch einen Rückgang, wobei die Marge auf 10,4 Prozent sinken dürfte im Vergleich zu den prognostizierten 11,1 Prozent für 2025.
Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für FMC mit einem Kursziel von 37,40 Euro auf "Underweight" belassen. Analyst David Adlington nahm am Donnerstagabend in seinem Ausblick auf den Quartalsbericht kleinere Änderungen an seinen Schätzungen für 2026 vor. Er berücksichtigte dabei den Währungs-Gegenwind sowie die schnellere Umsetzung des Aktienrückkaufprogramms. Mit seiner Prognose für das bereinigte operative Ergebnis liegt er nun nach eigener Aussage 7 Prozent unter dem Marktkonsens.
Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Unternehmensinformationen von Finance Base und Aktienanalysen von dpa-AFX erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.
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