Fresenius Medical Care AG

Aktie
WKN:  578580 ISIN:  DE0005785802 US-Symbol:  FMCQF Branche:  Gesundheitswesen: Anbieter u. Dienstleister Land:  Deutschland
37,22 €
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15.05.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
10,79 Mrd. €
Streubesitz
26,76%
KGV
11,92
Dividende
1,44 EUR
Dividendenrendite
3,57%
Nachhaltigkeits-Score
52 %
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Fresenius Medical Care Aktie Chart

Fresenius Unternehmensbeschreibung

Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA ist ein global tätiger Anbieter integrierter Lösungen für Patienten mit chronischem Nierenversagen und akuten Nierenerkrankungen. Das Unternehmen kombiniert Dialyseprodukte, Dialysedienstleistungen und ergänzende Versorgungsangebote zu einem vertikal integrierten Geschäftsmodell entlang der nephrologischen Wertschöpfungskette. Der strategische Schwerpunkt liegt auf der langfristig stabilen, medizinisch hochwertigen und kosteneffizienten Behandlung von Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz. Als Spezialwert im Gesundheitssektor adressiert Fresenius Medical Care eine strukturell wachsende, demografiegetriebene Nachfrage in einem stark regulierten Marktumfeld.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Fresenius Medical Care basiert auf der Kombination aus Fertigung von Dialyseprodukten und dem Betrieb von Dialysezentren. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Dialysemaschinen, Dialysatoren, Verbrauchsmaterialien sowie zugehörige Softwarelösungen und erbringt gleichzeitig Dialysedienstleistungen für Patienten, überwiegend im Rahmen langfristiger Versorgungsverträge mit staatlichen und privaten Kostenträgern. Die vertikale Integration ermöglicht Skaleneffekte, eine enge Verzahnung von Produktentwicklung und klinischer Praxis sowie eine standardisierte Versorgungsqualität über unterschiedliche Regionen hinweg. Das Ertragsprofil ist stark wiederkehrend, da Dialysebehandlungen in der Regel über viele Jahre erforderlich sind und die Inanspruchnahme nur gering konjunkturabhängig ist. Die Erlösströme resultieren im Wesentlichen aus Vergütungen pro Behandlung, Paketpreisen für Versorgungsprogramme und dem Verkauf von Dialyseprodukten an externe Kliniken und Gesundheitsdienstleister.

Mission und Unternehmenszweck

Die Mission von Fresenius Medical Care besteht darin, die Lebensqualität von Patienten mit Nierenerkrankungen durch integrierte, evidenzbasierte und wirtschaftlich tragfähige Versorgungslösungen zu verbessern. Das Unternehmen verfolgt einen patientenzentrierten Ansatz, der medizinische Ergebnisqualität, Therapiesicherheit und Zugang zur Versorgung in den Vordergrund stellt. Zentral ist das Selbstverständnis als langfristiger Versorger in einem chronischen Indikationsgebiet, in dem Kontinuität, Prozessstabilität und regulatorische Compliance entscheidend sind. Gleichzeitig sieht sich Fresenius Medical Care als Partner von Gesundheitssystemen bei der Bewältigung steigender Kosten durch standardisierte Behandlungsprotokolle, Prozessoptimierung und technologische Innovation, insbesondere in den Bereichen Heimdialyse und digitale Vernetzung von Behandlungsdaten.

Produkte und Dienstleistungen

Fresenius Medical Care bietet ein breites Portfolio an nephrologischen Produkten und Dienstleistungen an, das auf hohe Interoperabilität und Therapiesicherheit ausgelegt ist. Zu den Kernsegmenten zählen:
  • Dialysemaschinen für Hämodialyse und Hämodiafiltration in klinischen Einrichtungen und im Homecare-Bereich, ergänzt um Monitoring- und Steuerungssysteme.
  • Dialysatoren und Filtertechnologien, die das Blut von Urämietoxinen reinigen und hinsichtlich Biokompatibilität, Durchflussdynamik und Membrandesign auf unterschiedliche klinische Profile abgestimmt sind.
  • Verbrauchsmaterialien wie Dialyselösungen, Konzentrate, Nadeln, Schläuche und Wasseraufbereitungssysteme, die eine standardisierte, regulativ abgesicherte Behandlung ermöglichen.
  • Peritonealdialyse-Lösungen einschließlich Beutelsystemen, Zyklern und Schulungsprogrammen zur Heimtherapie.
  • Dialysedienstleistungen in eigenen oder gemanagten Zentren, von der medizinischen Behandlung über Pflegeleistungen bis hin zu Ernährungs- und Sozialberatung.
  • Digitale und datengetriebene Services wie Dokumentationssysteme, Qualitätsmanagementlösungen und telemedizinische Unterstützung zur Optimierung der Behandlungsprozesse.
Durch diese Angebotstiefe deckt Fresenius Medical Care sowohl den produktbezogenen Medizintechnikmarkt als auch den Dienstleistungsmarkt für Nierenersatztherapien ab.

Geschäftssegmente und Business Units

Historisch gliederte Fresenius Medical Care seine Aktivitäten in Produkt- und Dienstleistungsbereiche. Nach einer strategischen Neuausrichtung steht heute eine stärker integrierte Struktur im Vordergrund, bei der regionale Organisation und Versorgungsmodelle eine zentrale Rolle spielen. Im Kerngeschäft lassen sich weiterhin funktionale Einheiten unterscheiden:
  • Care Delivery: Betrieb von Dialysezentren, Versorgung von Patienten vor Ort und im häuslichen Umfeld, Management klinischer Prozesse sowie Kooperation mit Kostenträgern und Gesundheitssystemen.
  • Care Enablement: Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Dialysemaschinen, Dialysatoren, Verbrauchsmaterialien und IT-Lösungen, inklusive F&E-Aktivitäten in Membran- und Gerätetechnologie.
  • Regionale Einheiten fokussieren auf Nordamerika, Europa, den Mittleren Osten und Afrika, Lateinamerika sowie den asiatisch-pazifischen Raum und passen Versorgungsmodelle an lokale Regulierungen und Vergütungsstrukturen an.
Die organisatorische Ausrichtung zielt auf mehr Effizienz, stärkere Standardisierung und eine klarere Trennung von versorgungsbezogenen und produktbezogenen Werttreibern ab.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Fresenius Medical Care verfügt über mehrere strukturelle Alleinstellungsmerkmale, die als Burggräben im Wettbewerb wirken:
  • Vertikale Integration: Die Kombination aus Medizintechnikherstellung und eigenem Dialysebetrieb schafft Wissensvorsprünge, ermöglicht schnelle Feedbackschleifen und erleichtert die Implementierung neuer Therapiekonzepte in großem Maßstab.
  • Skaleneffekte: Die globale Präsenz in vielen Ländern erhöht die Verhandlungsmacht gegenüber Lieferanten, ermöglicht standardisierte Beschaffung und beeinflusst die Stückkosten in der Produktion.
  • Regulatorische und klinische Expertise: Langjährige Erfahrung in einem hochregulierten Umfeld, etablierte Qualitäts- und Compliance-Strukturen sowie umfassende klinische Datenbasen erschweren den Markteintritt neuer Anbieter.
  • Markenvertrauen: Die Position als bewährter Partner von Gesundheitssystemen, Kliniken und Nephrologen stärkt die Kundenbindung, insbesondere bei kritischen Therapien mit hohem Sicherheitsanspruch.
  • Daten- und Prozesskompetenz: Der Zugriff auf umfangreiche Behandlungsdaten und standardisierte Prozessketten bietet Potenzial für Outcome-Optimierung, Benchmarking und datengestützte Versorgungsmodelle.
Diese Faktoren führen zu hohen Wechselkosten für Kostenträger und medizinische Einrichtungen, da ein Systemwechsel technische, organisatorische und regulatorische Anpassungen erfordert.

Wettbewerbsumfeld

Der Markt für Dialyseprodukte und Dialysedienstleistungen ist von einigen großen Anbietern geprägt. Zu den relevanten Wettbewerbern im Produktbereich zählen internationale Medizintechnikunternehmen mit Spezialisierung auf Nephrologie und Intensivmedizin, etwa Baxter im Bereich Peritonealdialyse sowie weitere Anbieter von Dialysemaschinen, Filtern und Verbrauchsmaterialien. Im Dienstleistungssegment konkurriert Fresenius Medical Care unter anderem mit regionalen Betreibern von Dialysezentren, Krankenhausketten und spezialisierten Gesundheitsdienstleistern. In einigen Märkten sind öffentlich-rechtliche oder staatliche Einrichtungen direkte Wettbewerber im Versorgungsbetrieb. Daneben gewinnen integrierte Gesundheitskonzerne und Managed-Care-Organisationen an Bedeutung, die Nierenersatztherapien stärker in umfassende Versorgungsprogramme einbinden. Der Wettbewerb wird zudem durch Initiativen beeinflusst, die Heimdialyse und Prävention von Nierenerkrankungen fördern und damit die Struktur des Dialysemarktes schrittweise verändern.

Management und Strategie

Die Unternehmensführung von Fresenius Medical Care verfolgt eine Strategie der Fokussierung, Effizienzsteigerung und stabilen Cashflow-Generierung. Nach einer Phase des starken Wachstums stehen heute Portfolio-Optimierung, Neuausrichtung der Organisationsstruktur und ein stringentes Kosten- und Risikomanagement im Vordergrund. Das Management setzt auf:
  • Strukturprogramme zur Vereinfachung der Organisation, Reduktion von Komplexität und Verbesserung der Profitabilität.
  • Stärkung integrierter Versorgungsmodelle, die Dialyse, begleitende Therapien und digitale Services zu umfassenden Betreuungskonzepten verknüpfen.
  • Selektives Wachstum in Regionen mit wachsender Prävalenz von Nierenerkrankungen und ausreichender regulatorischer Planungssicherheit.
  • Kapitaldisziplin mit klarer Priorisierung von Investitionen in Forschung und Entwicklung, Modernisierung der Zentren und Ausbau der Heimdialyse.
Strategisch verfolgt das Management den Übergang von überwiegend volumengetriebenen Vergütungsmodellen hin zu stärker ergebnis- und qualitätsorientierten Vergütungsansätzen, die medizinische Outcomes, Hospitalisierungsraten und Lebensqualität berücksichtigen.

Branchen- und Regionenanalyse

Fresenius Medical Care agiert in der globalen Gesundheitsbranche mit Fokus auf Nephrologie, Nierenersatztherapie und chronische Erkrankungen. Die Branche ist strukturell wachstumsgetrieben durch demografischen Wandel, steigende Lebenserwartung und eine zunehmende Prävalenz von Diabetes und Bluthochdruck, die als Hauptursachen für chronische Nierenerkrankungen gelten. Gleichzeitig ist der Markt durch hohe Regulierung, Kostendruck in den Gesundheitssystemen und umfangreiche Qualitätsanforderungen gekennzeichnet. Regional ist das Unternehmen in Nordamerika, Europa, Asien-Pazifik, Lateinamerika sowie im Mittleren Osten und Afrika präsent. Nordamerika stellt einen besonders regulierten Markt dar, der stark von gesundheitspolitischen Reformen und Erstattungssystemen beeinflusst wird. In Europa dominieren öffentlich finanzierte Gesundheitssysteme, die auf Kosteneffizienz und Qualitätsstandards achten. In Schwellenländern wächst der Bedarf an Dialysekapazitäten, wobei der Zugang zur Versorgung, die Zahlungsbereitschaft und die Stabilität des regulatorischen Rahmens entscheidende Faktoren für die Marktentwicklung sind. Insgesamt bewegt sich Fresenius Medical Care in einem defensiven Sektor mit hohen Eintrittsbarrieren, aber anhaltendem politischen und regulatorischen Veränderungsdruck.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Fresenius Medical Care entstand in den 1990er-Jahren aus der Zusammenführung von Dialyseaktivitäten des Fresenius-Konzerns mit einem US-amerikanischen Dialysedienstleister und entwickelte sich seither zu einem globalen Spezialisten für Nierenersatztherapie. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von Expansion über Akquisitionen, Aufbau eines weltweiten Netzes von Dialysezentren und kontinuierlicher Weiterentwicklung der Membran- und Gerätetechnologie. Im Verlauf der Jahre wurden die Aktivitäten stärker regional diversifiziert und das Portfolio um Heimdialyse und peritoneale Dialyse erweitert. Strategische Meilensteine waren der Ausbau der Präsenz in Nordamerika, die Stärkung der eigenen Produktpipeline sowie die Einführung standardisierter Behandlungsmodelle und Qualitätsprogramme. In jüngerer Zeit rückten organisatorische Straffung, Anpassung an veränderte Erstattungsmodelle und eine stärkere Ausrichtung auf integrierte Versorgungslösungen in den Mittelpunkt. Die Entwicklung zeigt den Übergang von einem reinen Geräte- und Verbrauchsmaterialhersteller hin zu einem umfassenden Gesundheitsdienstleister im nephrologischen Segment.

Besonderheiten und strukturelle Faktoren

Eine Besonderheit von Fresenius Medical Care besteht in der Doppelrolle als Medizintechnikhersteller und Gesundheitsdienstleister. Diese Konstellation bringt einerseits Synergien, andererseits erhöhte regulatorische und operative Komplexität mit sich. Das Unternehmen ist in hohem Maße vom Vergütungssystem der jeweiligen Länder abhängig, insbesondere dort, wo pauschalierte Erstattungsmodelle oder wertorientierte Vergütungssysteme eingeführt werden. Zudem ist der Geschäftsverlauf eng an medizinische Leitlinien, Zulassungsanforderungen und die Entwicklung epidemiologischer Trends gebunden. Als globaler Anbieter ist Fresenius Medical Care Währungsrisiken, länderspezifischen Compliance-Vorschriften und heterogenen Qualitätsanforderungen ausgesetzt. Hinzu kommt, dass die Dialysebranche traditionell personalintensiv ist und die Verfügbarkeit qualifizierter Pflegekräfte sowie medizinischer Fachkräfte ein kritischer Erfolgsfaktor bleibt. Die starke Spezialisierung auf den Bereich Nierenersatztherapie macht das Unternehmen zu einem fokussierten, aber auch weniger diversifizierten Gesundheitswert.

Chancen im Geschäftsmodell

Im Geschäftsmodell von Fresenius Medical Care ergeben sich mehrere strukturelle Chancen:
  • Demografiegetriebenes Wachstum: Die alternde Bevölkerung und die Zunahme chronischer Erkrankungen stützen die langfristige Nachfrage nach Nierenersatztherapie und schaffen ein relativ konjunkturunabhängiges Umfeld.
  • Hohe Eintrittsbarrieren: Regulatorische Anforderungen, klinische Expertise und der Kapitalbedarf zum Aufbau von Produktionskapazitäten und Versorgungsnetzen erschweren neuen Wettbewerbern den Markteintritt.
  • Wiederkehrende Erlöse: Die chronische Natur von Nierenerkrankungen führt zu stabilen, planbaren Behandlungsvolumina, die eine hohe Visibilität der Auslastung von Dialysezentren ermöglichen.
  • Potenzial durch Heimdialyse und Digitalisierung: Der Ausbau der Heimtherapie und digitaler Vernetzung kann Effizienz, Patientenautonomie und Kosteneffektivität beeinflussen und die Wettbewerbsposition des Unternehmens langfristig prägen.
  • Rolle als Spezialanbieter im Gesundheitssektor: Die Fokussierung auf ein klar umrissenes Therapiegebiet erleichtert die inhaltliche Einordnung des Geschäftsmodells im Vergleich zu breit diversifizierten Gesundheitskonzernen.

Risiken und Unsicherheiten

Gleichzeitig ist die Geschäftstätigkeit von Fresenius Medical Care mit spezifischen Risiken verbunden:
  • Regulatorische und Erstattungsschwankungen: Änderungen bei Vergütungsmodellen, Budgetbegrenzungen oder politischen Reformen in wichtigen Märkten können Margen und Wachstumsdynamik spürbar beeinflussen.
  • Konzentrationsrisiken: In einigen Ländern hängt das Unternehmen stark von wenigen großen Kostenträgern oder staatlichen Programmen ab, was die Abhängigkeit von deren Verhandlungsmacht erhöht.
  • Operative Komplexität: Die Steuerung eines globalen Netzes von Dialysezentren ist anspruchsvoll. Effizienzprogramme, Personalengpässe oder Qualitätsprobleme können zu temporären Belastungen führen.
  • Technologischer und medizinischer Wandel: Fortschritte in Prävention, Transplantationsmedizin oder alternativen Therapiekonzepten könnten das Volumen klassischer Dialysebehandlungen langfristig verändern.
  • Nachhaltigkeits- und Compliance-Risiken: Strengere ESG-Anforderungen, Anforderungen an Transparenz und ethische Geschäftsführung sowie mögliche Rechtsstreitigkeiten im Gesundheitsbereich sind potenzielle Belastungsfaktoren.
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Typ
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Kursdaten

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Schluss Vortag 36,99 €
Gehandelte Stücke 714.145
Tagesvolumen Vortag 15.655.838 €
Tagestief 36,87 €
Tageshoch 37,46 €
52W-Tief 34,57 €
52W-Hoch 54,02 €
Jahrestief 34,57 €
Jahreshoch 41,79 €
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Fresenius Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:
Warum ist die Fresenius Aktie heute gestiegen?

  • Fresenius Medical Care hat seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr aufgrund von optimistischen Marktentwicklungen nach oben korrigiert.
  • Das Unternehmen plant, in den kommenden Monaten in innovative Technologien zu investieren, um die Patientenversorgung zu verbessern.
  • Eine neue Partnerschaft mit einem führenden Biotech-Unternehmen wurde angekündigt, um die Forschung im Bereich Nierenerkrankungen zu intensivieren.
Hinweis

Community: Diskussion zur Fresenius Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Analysten reagierten unterschiedlich auf die Quartalszahlen und die Strategie: Einstufungen reichten von "Buy" (DZ Bank, Kursziele 52–56 €) über "Neutral"/"Equal Weight" (Goldman Sachs, Barclays) bis "Underweight" (JPMorgan), während das Management die Markteinführung des 5008X‑Dialysegeräts in den USA und die Bestätigung des Ausblicks betonte.
  • Anleger diskutierten starke Kursrückgänge seit dem Jahreshoch (insgesamt bis zu rund −30 %), deutliche Schwankungen zwischen etwa 36–41 € und mögliche Einstiegsniveaus (z. B. 42–44 €), wobei als belastende Faktoren sowohl geopolitische Einflüsse (Iran‑Konflikt) als auch operative Schwächen wie rückläufige Behandlungszahlen in den USA genannt wurden.
  • Die veröffentlichten Zahlen lieferten gemischte Signale (Umsatz leicht über Erwartungen, bereinigtes EBIT besser, Gesamt‑EBIT und Margen rückläufig), das Unternehmen sieht langfristiges Erholungspotenzial durch das neue Gerät und meldete einen Aktienrückkauf, wodurch kurzfristig Unsicherheit, aber mittelfristiges Aufwärtspotenzial thematisiert wurde.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Fresenius Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 19.336 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 1.392 €
Jahresüberschuss in Mio. 740,87 €
Umsatz je Aktie 65,90 €
Gewinn je Aktie 1,83 €
Gewinnrendite +5,08%
Umsatzrendite +2,78%
Return on Investment +2,21%
Marktkapitalisierung in Mio. 12.957 €
KGV (Kurs/Gewinn) 24,13
KBV (Kurs/Buchwert) 0,89
KUV (Kurs/Umsatz) 0,67
Eigenkapitalrendite +3,69%
Eigenkapitalquote +43,43%

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Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 2
Gesteigert seit 2 Jahren
Keine Senkung seit 2 Jahren
Stabilität der Dividende 0,62 (max 1,00)
Jährlicher 1,85% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 12,92% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 38,01% (auf den Gewinn/FFO)
quote 23,93% (auf den Free Cash Flow)

Dividenden Historie

Datum Dividende
23.05.2025 1,44 €
17.05.2024 1,19 €
17.05.2023 1,12 €
13.05.2022 1,35 €
21.05.2021 1,34 €
28.08.2020 1,20 €
17.05.2019 1,17 €
18.05.2018 1,06 €
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Fresenius Termine

21.05.2026 Hauptversammlung
30.06.2026 Quartalsmitteilung
04.08.2026 Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
03.11.2026 Veröffentlichung Quartalsfinanzbericht (Stichtag Q3)
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Die Fresenius Aktie wird von Analysten als überbewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
43,06 € 37,07 € 16,15%

Fresenius Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 37,07 +1,15%
36,65 € 15.05.26
Frankfurt 37,19 +0,54%
36,99 € 15.05.26
Hamburg 37,18 +0,73%
36,91 € 15.05.26
Hannover 36,80 +1,02%
36,43 € 15.05.26
München 37,12 +1,01%
36,75 € 15.05.26
Stuttgart 37,20 +1,11%
36,79 € 15.05.26
Xetra 37,22 +0,62%
36,99 € 15.05.26
L&S RT 38,22 +2,27%
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Wien 37,27 +0,78%
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Nasdaq OTC Other 42,00 $ -2,51%
43,08 $ 11.05.26
SIX Swiss Exchange 32,99 ¤ 0 %
32,99 ¤ 05.05.26
Tradegate 37,11 +0,76%
36,83 € 15.05.26
Quotrix 37,43 +1,77%
36,78 € 15.05.26
Gettex 37,21 +0,98%
36,85 € 15.05.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
15.05.26 37,22 26,6 M
14.05.26 36,99 15,7 M
13.05.26 36,53 26,0 M
12.05.26 37,66 30,5 M
11.05.26 37,27 31,8 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 37,34 € -0,32%
1 Monat 38,69 € -3,80%
6 Monate 40,45 € -7,99%
1 Jahr 50,84 € -26,79%
5 Jahre 67,14 € -44,56%

Unternehmensprofil Fresenius

Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA ist ein global tätiger Anbieter integrierter Lösungen für Patienten mit chronischem Nierenversagen und akuten Nierenerkrankungen. Das Unternehmen kombiniert Dialyseprodukte, Dialysedienstleistungen und ergänzende Versorgungsangebote zu einem vertikal integrierten Geschäftsmodell entlang der nephrologischen Wertschöpfungskette. Der strategische Schwerpunkt liegt auf der langfristig stabilen, medizinisch hochwertigen und kosteneffizienten Behandlung von Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz. Als Spezialwert im Gesundheitssektor adressiert Fresenius Medical Care eine strukturell wachsende, demografiegetriebene Nachfrage in einem stark regulierten Marktumfeld.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Fresenius Medical Care basiert auf der Kombination aus Fertigung von Dialyseprodukten und dem Betrieb von Dialysezentren. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Dialysemaschinen, Dialysatoren, Verbrauchsmaterialien sowie zugehörige Softwarelösungen und erbringt gleichzeitig Dialysedienstleistungen für Patienten, überwiegend im Rahmen langfristiger Versorgungsverträge mit staatlichen und privaten Kostenträgern. Die vertikale Integration ermöglicht Skaleneffekte, eine enge Verzahnung von Produktentwicklung und klinischer Praxis sowie eine standardisierte Versorgungsqualität über unterschiedliche Regionen hinweg. Das Ertragsprofil ist stark wiederkehrend, da Dialysebehandlungen in der Regel über viele Jahre erforderlich sind und die Inanspruchnahme nur gering konjunkturabhängig ist. Die Erlösströme resultieren im Wesentlichen aus Vergütungen pro Behandlung, Paketpreisen für Versorgungsprogramme und dem Verkauf von Dialyseprodukten an externe Kliniken und Gesundheitsdienstleister.

Mission und Unternehmenszweck

Die Mission von Fresenius Medical Care besteht darin, die Lebensqualität von Patienten mit Nierenerkrankungen durch integrierte, evidenzbasierte und wirtschaftlich tragfähige Versorgungslösungen zu verbessern. Das Unternehmen verfolgt einen patientenzentrierten Ansatz, der medizinische Ergebnisqualität, Therapiesicherheit und Zugang zur Versorgung in den Vordergrund stellt. Zentral ist das Selbstverständnis als langfristiger Versorger in einem chronischen Indikationsgebiet, in dem Kontinuität, Prozessstabilität und regulatorische Compliance entscheidend sind. Gleichzeitig sieht sich Fresenius Medical Care als Partner von Gesundheitssystemen bei der Bewältigung steigender Kosten durch standardisierte Behandlungsprotokolle, Prozessoptimierung und technologische Innovation, insbesondere in den Bereichen Heimdialyse und digitale Vernetzung von Behandlungsdaten.

Produkte und Dienstleistungen

Fresenius Medical Care bietet ein breites Portfolio an nephrologischen Produkten und Dienstleistungen an, das auf hohe Interoperabilität und Therapiesicherheit ausgelegt ist. Zu den Kernsegmenten zählen:
  • Dialysemaschinen für Hämodialyse und Hämodiafiltration in klinischen Einrichtungen und im Homecare-Bereich, ergänzt um Monitoring- und Steuerungssysteme.
  • Dialysatoren und Filtertechnologien, die das Blut von Urämietoxinen reinigen und hinsichtlich Biokompatibilität, Durchflussdynamik und Membrandesign auf unterschiedliche klinische Profile abgestimmt sind.
  • Verbrauchsmaterialien wie Dialyselösungen, Konzentrate, Nadeln, Schläuche und Wasseraufbereitungssysteme, die eine standardisierte, regulativ abgesicherte Behandlung ermöglichen.
  • Peritonealdialyse-Lösungen einschließlich Beutelsystemen, Zyklern und Schulungsprogrammen zur Heimtherapie.
  • Dialysedienstleistungen in eigenen oder gemanagten Zentren, von der medizinischen Behandlung über Pflegeleistungen bis hin zu Ernährungs- und Sozialberatung.
  • Digitale und datengetriebene Services wie Dokumentationssysteme, Qualitätsmanagementlösungen und telemedizinische Unterstützung zur Optimierung der Behandlungsprozesse.
Durch diese Angebotstiefe deckt Fresenius Medical Care sowohl den produktbezogenen Medizintechnikmarkt als auch den Dienstleistungsmarkt für Nierenersatztherapien ab.

Geschäftssegmente und Business Units

Historisch gliederte Fresenius Medical Care seine Aktivitäten in Produkt- und Dienstleistungsbereiche. Nach einer strategischen Neuausrichtung steht heute eine stärker integrierte Struktur im Vordergrund, bei der regionale Organisation und Versorgungsmodelle eine zentrale Rolle spielen. Im Kerngeschäft lassen sich weiterhin funktionale Einheiten unterscheiden:
  • Care Delivery: Betrieb von Dialysezentren, Versorgung von Patienten vor Ort und im häuslichen Umfeld, Management klinischer Prozesse sowie Kooperation mit Kostenträgern und Gesundheitssystemen.
  • Care Enablement: Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Dialysemaschinen, Dialysatoren, Verbrauchsmaterialien und IT-Lösungen, inklusive F&E-Aktivitäten in Membran- und Gerätetechnologie.
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Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Fresenius Medical Care verfügt über mehrere strukturelle Alleinstellungsmerkmale, die als Burggräben im Wettbewerb wirken:
  • Vertikale Integration: Die Kombination aus Medizintechnikherstellung und eigenem Dialysebetrieb schafft Wissensvorsprünge, ermöglicht schnelle Feedbackschleifen und erleichtert die Implementierung neuer Therapiekonzepte in großem Maßstab.
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Management und Strategie

Die Unternehmensführung von Fresenius Medical Care verfolgt eine Strategie der Fokussierung, Effizienzsteigerung und stabilen Cashflow-Generierung. Nach einer Phase des starken Wachstums stehen heute Portfolio-Optimierung, Neuausrichtung der Organisationsstruktur und ein stringentes Kosten- und Risikomanagement im Vordergrund. Das Management setzt auf:
  • Strukturprogramme zur Vereinfachung der Organisation, Reduktion von Komplexität und Verbesserung der Profitabilität.
  • Stärkung integrierter Versorgungsmodelle, die Dialyse, begleitende Therapien und digitale Services zu umfassenden Betreuungskonzepten verknüpfen.
  • Selektives Wachstum in Regionen mit wachsender Prävalenz von Nierenerkrankungen und ausreichender regulatorischer Planungssicherheit.
  • Kapitaldisziplin mit klarer Priorisierung von Investitionen in Forschung und Entwicklung, Modernisierung der Zentren und Ausbau der Heimdialyse.
Strategisch verfolgt das Management den Übergang von überwiegend volumengetriebenen Vergütungsmodellen hin zu stärker ergebnis- und qualitätsorientierten Vergütungsansätzen, die medizinische Outcomes, Hospitalisierungsraten und Lebensqualität berücksichtigen.

Branchen- und Regionenanalyse

Fresenius Medical Care agiert in der globalen Gesundheitsbranche mit Fokus auf Nephrologie, Nierenersatztherapie und chronische Erkrankungen. Die Branche ist strukturell wachstumsgetrieben durch demografischen Wandel, steigende Lebenserwartung und eine zunehmende Prävalenz von Diabetes und Bluthochdruck, die als Hauptursachen für chronische Nierenerkrankungen gelten. Gleichzeitig ist der Markt durch hohe Regulierung, Kostendruck in den Gesundheitssystemen und umfangreiche Qualitätsanforderungen gekennzeichnet. Regional ist das Unternehmen in Nordamerika, Europa, Asien-Pazifik, Lateinamerika sowie im Mittleren Osten und Afrika präsent. Nordamerika stellt einen besonders regulierten Markt dar, der stark von gesundheitspolitischen Reformen und Erstattungssystemen beeinflusst wird. In Europa dominieren öffentlich finanzierte Gesundheitssysteme, die auf Kosteneffizienz und Qualitätsstandards achten. In Schwellenländern wächst der Bedarf an Dialysekapazitäten, wobei der Zugang zur Versorgung, die Zahlungsbereitschaft und die Stabilität des regulatorischen Rahmens entscheidende Faktoren für die Marktentwicklung sind. Insgesamt bewegt sich Fresenius Medical Care in einem defensiven Sektor mit hohen Eintrittsbarrieren, aber anhaltendem politischen und regulatorischen Veränderungsdruck.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Fresenius Medical Care entstand in den 1990er-Jahren aus der Zusammenführung von Dialyseaktivitäten des Fresenius-Konzerns mit einem US-amerikanischen Dialysedienstleister und entwickelte sich seither zu einem globalen Spezialisten für Nierenersatztherapie. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von Expansion über Akquisitionen, Aufbau eines weltweiten Netzes von Dialysezentren und kontinuierlicher Weiterentwicklung der Membran- und Gerätetechnologie. Im Verlauf der Jahre wurden die Aktivitäten stärker regional diversifiziert und das Portfolio um Heimdialyse und peritoneale Dialyse erweitert. Strategische Meilensteine waren der Ausbau der Präsenz in Nordamerika, die Stärkung der eigenen Produktpipeline sowie die Einführung standardisierter Behandlungsmodelle und Qualitätsprogramme. In jüngerer Zeit rückten organisatorische Straffung, Anpassung an veränderte Erstattungsmodelle und eine stärkere Ausrichtung auf integrierte Versorgungslösungen in den Mittelpunkt. Die Entwicklung zeigt den Übergang von einem reinen Geräte- und Verbrauchsmaterialhersteller hin zu einem umfassenden Gesundheitsdienstleister im nephrologischen Segment.

Besonderheiten und strukturelle Faktoren

Eine Besonderheit von Fresenius Medical Care besteht in der Doppelrolle als Medizintechnikhersteller und Gesundheitsdienstleister. Diese Konstellation bringt einerseits Synergien, andererseits erhöhte regulatorische und operative Komplexität mit sich. Das Unternehmen ist in hohem Maße vom Vergütungssystem der jeweiligen Länder abhängig, insbesondere dort, wo pauschalierte Erstattungsmodelle oder wertorientierte Vergütungssysteme eingeführt werden. Zudem ist der Geschäftsverlauf eng an medizinische Leitlinien, Zulassungsanforderungen und die Entwicklung epidemiologischer Trends gebunden. Als globaler Anbieter ist Fresenius Medical Care Währungsrisiken, länderspezifischen Compliance-Vorschriften und heterogenen Qualitätsanforderungen ausgesetzt. Hinzu kommt, dass die Dialysebranche traditionell personalintensiv ist und die Verfügbarkeit qualifizierter Pflegekräfte sowie medizinischer Fachkräfte ein kritischer Erfolgsfaktor bleibt. Die starke Spezialisierung auf den Bereich Nierenersatztherapie macht das Unternehmen zu einem fokussierten, aber auch weniger diversifizierten Gesundheitswert.

Chancen im Geschäftsmodell

Im Geschäftsmodell von Fresenius Medical Care ergeben sich mehrere strukturelle Chancen:
  • Demografiegetriebenes Wachstum: Die alternde Bevölkerung und die Zunahme chronischer Erkrankungen stützen die langfristige Nachfrage nach Nierenersatztherapie und schaffen ein relativ konjunkturunabhängiges Umfeld.
  • Hohe Eintrittsbarrieren: Regulatorische Anforderungen, klinische Expertise und der Kapitalbedarf zum Aufbau von Produktionskapazitäten und Versorgungsnetzen erschweren neuen Wettbewerbern den Markteintritt.
  • Wiederkehrende Erlöse: Die chronische Natur von Nierenerkrankungen führt zu stabilen, planbaren Behandlungsvolumina, die eine hohe Visibilität der Auslastung von Dialysezentren ermöglichen.
  • Potenzial durch Heimdialyse und Digitalisierung: Der Ausbau der Heimtherapie und digitaler Vernetzung kann Effizienz, Patientenautonomie und Kosteneffektivität beeinflussen und die Wettbewerbsposition des Unternehmens langfristig prägen.
  • Rolle als Spezialanbieter im Gesundheitssektor: Die Fokussierung auf ein klar umrissenes Therapiegebiet erleichtert die inhaltliche Einordnung des Geschäftsmodells im Vergleich zu breit diversifizierten Gesundheitskonzernen.

Risiken und Unsicherheiten

Gleichzeitig ist die Geschäftstätigkeit von Fresenius Medical Care mit spezifischen Risiken verbunden:
  • Regulatorische und Erstattungsschwankungen: Änderungen bei Vergütungsmodellen, Budgetbegrenzungen oder politischen Reformen in wichtigen Märkten können Margen und Wachstumsdynamik spürbar beeinflussen.
  • Konzentrationsrisiken: In einigen Ländern hängt das Unternehmen stark von wenigen großen Kostenträgern oder staatlichen Programmen ab, was die Abhängigkeit von deren Verhandlungsmacht erhöht.
  • Operative Komplexität: Die Steuerung eines globalen Netzes von Dialysezentren ist anspruchsvoll. Effizienzprogramme, Personalengpässe oder Qualitätsprobleme können zu temporären Belastungen führen.
  • Technologischer und medizinischer Wandel: Fortschritte in Prävention, Transplantationsmedizin oder alternativen Therapiekonzepten könnten das Volumen klassischer Dialysebehandlungen langfristig verändern.
  • Nachhaltigkeits- und Compliance-Risiken: Strengere ESG-Anforderungen, Anforderungen an Transparenz und ethische Geschäftsführung sowie mögliche Rechtsstreitigkeiten im Gesundheitsbereich sind potenzielle Belastungsfaktoren.
Stand: April 2026
Hinweis

Fresenius Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Fresenius Kursziel 2026

  • Die Fresenius Kurs Performance für 2026 liegt bei -8,68%. Die Performance der Benchmark DAX liegt bei -2,20%. Underperformance: Die Fresenius Kurs Performance ist um -6,48 Prozentpunkte niedriger als die Performance des DAX.
  • 7 Analysten haben die Fresenius Aktie aktuell analysiert. Ihre durchschnittliche Prognose für das Kursziel beträgt 43,06 €. Das Kursziel ist somit um 16,15% höher als der aktuelle Kurs der Fresenius Aktie. Das höchste genannte Kursziel liegt bei 60,00 (+61,86% ggü. dem aktuellen Fresenius Kurs); das niedrigste bei 31,00 (-16,37% ggü. dem aktuellen Fresenius Kurs).

Einstufung & Prognose 2026

  • 7 Analysten haben Fresenius eingestuft: 2 Analysten empfehlen Fresenius zum Kauf, 2 zum Halten und 3 zum Verkauf.
  • Analystenschätzungen: Laut Einschätzung der Analysten birgt die Fresenius Aktie ein durchschnittliches Kurspotential 2026 von 16,15%. Eine deutliche Mehrzahl der Analysten empfiehlt die Fresenius Aktie zum Verkauf.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 10,79 Mrd. €
Aktienanzahl 289,85 Mio.
Streubesitz 26,76%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Gesundheit
Branche Gesundheitswesen: Anbieter u. Dienstleister
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+73,24% Weitere
+26,76% Streubesitz

Community-Beiträge zu Fresenius

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newson
so schlecht kann es denen ja wohl nicht gehen
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funstock
Fresenius Medical..
ich habe meine all meine Papiere verkauft,als ich in den letzten Wochen beobachtet habe,daß viele Fondsgesellsch. die Aktien wie Sondermüll aus ihren Depots warfen,(zuletzt AXA) die wissen doch mehr, wie wir angeschissene Kleinanleger. Vermute, daß es hier sukzessive ähnlich laufen wird, wie einst bei der Telekom,die ihre Tochter T-Online von der Börse nahm und die Anlger von ehemals 28€ nur noch einen Bruchteil bekamen. Warum steigt Fresenius so gigantisch und die Tochter verliert immer weiter an Wert.........? HÖCHSTE VORSICHT !!!!!!!!!!!
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funstock
FMC...oh nee
die Analysten übertreffen sich seit Monaten fast täglich mit ihren Empfehlungen, aber der Kurs geht nur südwärts!! Man hat es gestern deutlich gesehn,wenn es nach oben geht, bleibt FMC bei 30,08 hängen, wo andere schon längst 2-3% im Plus liegen,dann hat der Markt ins Minus gedreht....und siehe da, FMC war ganz schnell wieder der größte Verlierer im DAX (nur Siemens hatte noch ein paar Zehntel mehr im Minus)!!! Jetzt stellt euch mal vor, die Märkte korrigieren mal mit 500-600 Punkten...da findest du die FMC bei weit unter 20€!!!! Man kann nur allen raten, FINGER WEG und für alle Investierten Stopp´s gesetzt, damit der Verlust nicht ins bodenlose geht, denn viele sind hier um die 34€ eingestiegen.
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friesenherd
Fresenius Medical Care buy
Fresenius Medical Care buy von Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG
Freitag 22. Mai 2009, 14:27 Uhr

 

 

Rating-Update:

Paris (aktiencheck.de AG) - Rodolphe Besserve, Analyst der Société Générale (Paris: FR0000130809 - Nachrichten) , stuft die Aktie von Fresenius Medical Care (Xetra: 578580 - Nachrichten) (ISIN DE0005785802/ WKN 578580) mit dem Rating "buy" ein. Das Kursziel werde bei 42 Euro gesehen. (21.05.2009/ac/a/u) Analyse-Datum: 21.05.2009

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EvilG
Nur Geduld
Ihr dürft nur Geld an der Börse investieren das Ihr nicht braucht. FMC ist ein super Wert, der allerdings wenig Phantasie auslösen kann da es sich um einen absoluten stockkonservativen Wert handelt bei dem Fresenius über ein Drittel der Aktien hält. Wartet ab und habt Geduld denn die Zeit von FMC kommt noch. Barclays hat letzte Woche ihre Einschätzung von Negativ auf Neutral gesetzt und spätestens in zwei Wochen beginnt die Ralley auch bei FMC wenn die Vernunft eingezogen ist. Mit Vernunft hat der Börsenverlauf im Moment nichts gemein. Gruß FMC Sitze auf 1.000 Stück FMC
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Häufig gestellte Fragen zur Fresenius Aktie und zum Fresenius Kurs

Der aktuelle Kurs der Fresenius Aktie liegt bei 37,22 €.

Für 1.000€ kann man sich 26,87 Fresenius Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Fresenius Aktie lautet FMCQF.

Die 1 Monats-Performance der Fresenius Aktie beträgt aktuell -3,80%.

Die 1 Jahres-Performance der Fresenius Aktie beträgt aktuell -26,79%.

Der Aktienkurs der Fresenius Aktie liegt aktuell bei 37,22 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -3,80% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Fresenius eine Wertentwicklung von -9,11% aus und über 6 Monate sind es -7,99%.

Das 52-Wochen-Hoch der Fresenius Aktie liegt bei 54,02 €.

Das 52-Wochen-Tief der Fresenius Aktie liegt bei 34,57 €.

Das Allzeithoch von Fresenius liegt bei 93,82 €.

Das Allzeittief von Fresenius liegt bei 6,66 €.

Die Volatilität der Fresenius Aktie liegt derzeit bei 29,57%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Fresenius in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 43,06 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von 16,15%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 43,06 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von 16,15%.

7 Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Fresenius Kursziel beträgt 43,06 €. Das ist 16,15% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Fresenius 2 x zum Kauf, 2 x zum Halten und 3 x zum Verkauf.

7 Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Fresenius Kursziel beträgt 43,06 €. Das ist 16,15% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Fresenius 2 x zum Kauf, 2 x zum Halten und 3 x zum Verkauf.

7 Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 43,06 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von 16,15%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Fresenius Aktie bei 43,06 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Fresenius Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 10,79 Mrd. €

Insgesamt sind 293,4 Mio Fresenius Aktien im Umlauf.

Am 18.06.2007 gab es einen Split im Verhältnis 1:3.

Am 18.06.2007 gab es einen Split im Verhältnis 1:3.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Fresenius bei 52%. Erfahre hier mehr

Fresenius hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Fresenius gehört zum Sektor Gesundheitswesen: Anbieter u. Dienstleister.

Das KGV der Fresenius Aktie beträgt 11,92.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Fresenius betrug 19,34 Mrd €.

Die nächsten Termine von Fresenius sind:
  • 21.05.2026 - Hauptversammlung
  • 30.06.2026 - Quartalsmitteilung
  • 04.08.2026 - Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
  • 03.11.2026 - Veröffentlichung Quartalsfinanzbericht (Stichtag Q3)
  • 23.02.2027 - Veröffentlichung Jahresfinanzbericht

Laut Daten gab es in den letzten 3 Monaten eine Insidertransaktion, die Hinweise auf die Stimmung innerhalb von Fresenius gibt. Es handelte sich dabei um einen Kauf der Fresenius Aktie

Ja, Fresenius zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 23.05.2025 eine Dividende in Höhe von 1,44 € gezahlt.

Zuletzt hat Fresenius am 23.05.2025 eine Dividende in Höhe von 1,44 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 3,88%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Fresenius wurde am 23.05.2025 in Höhe von 1,44 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 3,88%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 23.05.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 1,44 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.

Die Fresenius Aktie ist in den folgenden 1 großen ETFs enthalten:
  1. Deka DAXplus (R) Maximum Dividend UCITS ETF