DEUTSCHLAND: - IM MINUS - Der Dax bleibt auf Schlingerkurs um die runde Marke von 25.000 Punkten. Am Dienstag taxierte der Broker IG den deutschen Leitindex rund drei Stunden vor dem Xetra-Start mit 24.967 Punkten wieder darunter - rund 0,7 Prozent unter dem Xetra-Schluss vom Vortag. Zum Wochenstart war der Dax zeitweise noch auf 25.176 Punkte gestiegen. Am Morgen nehmen Gewinnmitnahmen in Japan und Südkorea auf Rekordniveau auch dem Vorstoß des Dax wieder den Wind aus den Segeln. Dabei hatte der US-Index der Halbleiterbranche SOX am Montag nach der Feiertagspause noch einen weiteren Höchststand erreicht. Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über ein Rahmenabkommen zur endgültigen Beendigung des Kriegs gehen momentan auf technischer Ebene weiter, wie US-Vizepräsident JD Vance bestätigte. Nach seinen Angaben will der Iran auch wieder Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) ins Land lassen.
USA: - UNEINHEITLICH - Nach dem feiertagsbedingt längeren Wochenende hat der Dow Jones Industrial am Montag nur mit Mühe etwas weiter zugelegt. Gestützt wurde der Leitindex von den Ölpreisen, die im Zuge positiver Signale von den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran für ein Abkommen zur Beilegung des Kriegs erneut sanken. Technologiewerte verzeichneten hingegen teils deutliche Verluste. Auf die Stimmung drückte eine nachlassende Begeisterung der Anleger für das Thema Künstliche Intelligenz. Der Dow stieg am Ende um 0,29 Prozent auf 51.712,71 Punkte. Der marktbreite S&P 500 fiel hingegen um 0,37 Prozent auf 7.472,79 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,19 Prozent auf 30.347,08 Punkte nach unten.
ASIEN: - VERLUSTE - An den Börsen in Japan und Südkorea ist es am Dienstag nach der jüngsten Rekordrally zu Gewinnmitnahmen gekommen. In Tokio verlor der japanische Leitindex Nikkei 225 im späten Handel knapp zwei Prozent auf 70.930 Punkte, nachdem er zum Wochenstart noch kräftig angezogen hatte und sich zwischenzeitlich der Marke von 73.000 Punkten genähert hatte. Der südkoreanische Kospi verlor siebeneinhalb Prozent. Die beiden Indizes zählen mit einem Jahresplus von etwas mehr als 40 Prozent beziehungsweise rund 100 Prozent zu den größten Gewinnern unter den Aktienindizes weltweit. Ganz anders sieht es beim Hang Seng aus. Der Leitindex der Börse in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong baute am Dienstag sein Minus in diesem Jahr um 1,5 Prozentpunkte auf fast zehn Prozent aus.
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