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Öl und Gas bleiben dabei die neuralgischen Punkte. Die Unterbrechung von Schifffahrt und die Angriffe auf Energieinfrastruktur haben Lieferketten getroffen: Irak hat wegen der Hormus-Störungen „force majeure“ für mehrere ausländisch betriebene Ölfelder erklärt; die südliche Produktion sei von etwa 3,3 Millionen Barrel pro Tag auf rund 900.000 Barrel gefallen und werde stärker in die heimische Raffinerieversorgung umgeleitet. Parallel versucht Washington, die Preisspirale zu bremsen: Die USA haben im Rahmen der IEA-Koordination Öl aus der strategischen Reserve an Unternehmen verliehen; allein die erste Tranche umfasst 45,2 Millionen Barrel, Teil eines größeren Plans von 172 Millionen Barrel in den USA und 400 Millionen Barrel insgesamt durch IEA-Mitglieder. Dazu kommt ein zweiter Hebel: Versicherbarkeit. Chubb startet eine Kriegsrisiko-Deckung für Schiffe durch die Straße von Hormus als Teil eines von der US-Entwicklungsfinanzierung gestützten Rückversicherungskonzepts – ein wichtiger Baustein, weil ohne bezahlbare War-Risk-Policen viele Reeder die Route schlicht meiden.
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Auch an den US-Märkten gab es am Freitag ein spannendes Signal. Auf der einen Seite hat der S&P die 200-Tage-Linie kurzfristig verloren, auf der anderen Seite gab es einen massiven Volumen-Spike. Solche Ausschläge sind oft Wendepunkte auf der Unterseite.
Wichtig ist die Kombination aus Preis und Volumen: Der jüngste Abverkauf geht mit einem klaren Volumenspike einher (163,5 Millionen Stück), was eher für institutionellen Verkaufsdruck spricht als für einen „normalen“ Rücksetzer. Gleichzeitig wurde der Bereich um die kurzfristigen gleitenden Durchschnitte verloren (EMA 9 bei etwa 664) und der Kurs ist unter die 200-Tage-Linie gerutscht (SMA 200 bei etwa 660).
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|

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