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Aktien Frankfurt Ausblick: Dax erneut schwächer - Keine Lösung im Iran-Krieg

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der weiterhin ausbleibende Durchbruch in den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran dürfte den deutschen Aktienmarkt auch am Montag belasten. Die Ölpreise steigen erneut. Der X-Dax deutet rund eine Dreiviertelstunde vor dem Börsenstart ein Minus von 0,2 Prozent auf 24.290 Punkte für den Dax an, nachdem der deutsche Leitindex am Freitag um 1,3 Prozent nachgegeben hatte.

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"Die Börsen hatten einen schnellen Frieden schon eingepreist. Jetzt wird der schnelle Friede wieder ausgepreist", kommentierte Portfolio-Manager Thomas Altmann von QC Partners die erwarteten nächsten Verluste. In der vergangenen Woche noch hatte der deutsche Leitindex angesichts von Entspannungssignalen bei etwas über 25.150 Punkten den höchsten Stand seit Kriegsbeginn Ende Februar erreicht, die Gewinne der Handelswoche dann aber bis zum Ende der Handelswoche fast komplett wieder abgegeben.

Eine diplomatische Lösung im Iran-Krieg zeichnet sich derzeit nicht ab. Vielmehr scheint sich die Situation wieder mehr zuzuspitzen, denn US-Präsident Donald Trump bezeichnete die jüngste Antwort des Iran auf den von den USA vorgelegten Friedensvorschlag als "völlig inakzeptabel". Er reagierte mit weiteren Drohungen gegen die Islamische Republik, während sich die Führung dort davon unbeeindruckt gab und ihrerseits Forderungen stellte. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will den Krieg außerdem so lange fortführen, bis wichtige Fragen zum iranischen Atomprogramm geklärt sind.

Mit Blick auf die sich dem Ende zuneigende Berichtssaison stehen am Montag aus dem Dax der Rückversicherer Hannover Rück (Hannover Rück Aktie) sowie der Anlagenbauer Gea mit Quartalszahlen auf der Agenda.

Die Anteile des zweitgrößten deutschen Rückversicherers gaben vorbörslich auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Xetra-Börsenschluss am Freitag etwas nach. Geas wichtigste Eckzahlen zum ersten Quartal fielen wie erwartet aus. Zudem wurden die Jahresziele bestätigt, sodass das Papier angesichts ausgebliebener Überraschungen sich vorbörslich kaum bewegte.

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Im MDax ging es dagegen für TKMS auf Tradegate spürbar aufwärts. Der Umsatz im zweiten Geschäftsquartal des Marineschiffbauers habe die Erwartungen getoppt, kommentierte Bernstein-Analyst Adrien Rabier. Positiv wertet er zudem die weiter verbesserte Profitabilität im U-Boot-Geschäft sowie den insgesamt starken Auftragsbestand.

Aurubis (Aurubis Aktie) und der Düngerhersteller K+S legten detaillierte Zahlen vor, wobei der Kupferkonzern erst am vergangenen Freitag sein Ziel für den operativen Vorsteuergewinn im Gesamtgeschäftsjahr 2025/26 angehoben hatte. Der Aktienkurs von Aurubis war daraufhin auf ein Rekordhoch gestiegen, hatte letztlich dann aber nachgegeben.

Aufmerksamkeit könnten zudem Werte aus dem SDax auf sich ziehen. Dort sprang etwa die Aktie von Hypoport nach detaillierten Zahlen des Plattformbetreibers für die Kredit-, Immobilien- und Versicherungswirtschaft vorbörslich hoch und könnte den Bodenbildungsversuch damit fortsetzen./ck/mis

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