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Aktien Frankfurt Ausblick: Beruhigung bei Edelmetallen lässt Dax weiter steigen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax dürfte sich am Dienstag mit einer weiteren Erholung wieder in Richtung 25.000 Punkte orientieren. Eine Stunde vor dem Xetra-Start signalisierte der X-Dax für den deutschen Leitindex ein Plus von 0,5 Prozent auf 24.912 Punkte.

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Am Vortag hatte der Dax nach nervösem Start bereits zugelegt, denn an den Gold- und Silbermärkten hatte eine Beruhigung eingesetzt. Die Stabilisierung dort setzt sich am Dienstag fort. Nach den US-Börsen kam dies über Nacht auch an den Handelsplätzen in Asien an.

Die Experten der Landesbank NordLB erläuterten, dass sich am Vortag unter Anlegern die Erkenntnis durchsetzte, dass sich an dem fundamental positiven Umfeld für die Börsen wohl nichts geändert hat. "Die zeitweise massiven Verluste am Edelmetall-Markt konnten das Börsenbarometer damit nicht nachhaltig belasten", schrieben sie. In Frankreich wurde ein monatelanges Ringen um den Haushalt 2026 beendet.

Charttechnisch könnte der Vortag den ersehnten Befreiungsschlag markiert haben, schrieb Analyst Frank Sohlleder vom Handelshaus Activtrades. Die spannende Frage bleibe, ob der Mut der Anleger bereits groß genug ist, um nun wieder voll zuzugreifen.

Derweil geht die Berichtssaison der Unternehmen in eine neue Runde. So will der Labor- und Pharmazulieferer Sartorius 2026 an seine jüngste Erholung anknüpfen und weiter profitabel wachsen. Auf der Handelsplattform Tradegate notierten die Vorzugsaktien von Sartorius mehr als vier Prozent über dem Xetra-Schluss vom Montag.

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Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 hingegen verdiente im abgelaufenen Jahr noch weniger als zuletzt schon befürchtet. Damit ging es für die Papiere auf Tradegate um mehr als ein Prozent nach unten.

Zudem könnten auch Analystenstimmen erneut die Kurse bewegen. So empfahl die Schweizer Großbank UBS, die Aktien des Auto- und Industriezulieferers Schaeffler nach der jüngsten Kursrally zu verkaufen. Der Enthusiasmus hinsichtlich humanoider Roboter sei inzwischen zu weit gegangen, schrieb Juan Perez-Carrascosa. Hier verloren die Anteilsscheine auf Tradegate fünf Prozent.

Nach Ansicht der Privatbank Berenberg könnte sich ein Kauf der Aktien von Evotec lohnen. Die Hamburger seien ein weltweit anerkanntes Auftragsforschungsinstitut. Den Kunden böten sie umfangreiche Lösungen in der Forschung und Entwicklung von Medikamenten. Die Evotec-Papiere gewannen auf Tradegate gut vier Prozent./la/jha/

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