BTC-Echo  | 
aufrufe Aufrufe: 291

Bitcoin outperformt US-Aktien und Gold trotz Iran-Krieg – das sind die Gründe

Seit Beginn des Iran-Krieges zeigt sich an den Finanzmärkten ein spannendes Phänomen: Bitcoin performt Aktien und Gold aus, aber warum?

Der Krieg im Nahen Osten kennt noch keinen Sieger. Anders sieht es an den Finanzmärkten aus. Hier zeigt sich: Bitcoin hat seit Beginn des Konflikts andere Assetklassen deutlich outperformt.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
BTC/EUR 65.748,000 BTC/EUR (Bitcoin / EURO) Chart +0,36%
Zugehörige Wertpapiere:
BTC/USD 76.979,000 BTC/USD (Bitcoin / US-Dollar) Chart +0,25%
Zugehörige Wertpapiere:
US Goldmining Inc 13,405 $ US Goldmining Inc Chart 0,00%
Zugehörige Wertpapiere:

Seit Kriegsbeginn am 28. Februar stieg die Kryptowährung um gut 7 Prozent. Zum Zeitpunkt des Schreibens handelt BTC bei 71.500 US-Dollar, ein leichtes Tagesplus von 1,4 Prozent. Auch andere Kryptowährungen wie Ethereum oder Solana legten insgesamt um 7 beziehungsweise 4,5 Prozent zu.

Der US-Aktienindex S&P 500 büßte im gleichen Zeitraum 3 Prozent ein. Inflationssorgen sowie die Angst vor steigenden Zinsen der Notenbank Fed hatten in den letzten Tagen die Stimmung an der Wall Street gedrückt.

Ein Asset, auf das man in Krisenzeiten eigentlich immer vertrauen konnte, ist Gold. Umso erstaunlicher, dass der Preis für eine Feinunze seit Kriegsbeginn um fast 4 Prozent gefallen ist. Den Krypto-Space freut’s, kann man nun wieder behaupten: Bitcoin sei das bessere Gold.

Lest auch
Das sagen Experten Bitcoin-Ausblick: Haben wir das Schlimmste überstanden?

Warum Bitcoin gerade so gut performt

Dass Bitcoin gerade so gut gegenüber traditionellen Assets abschneidet, lässt sich auf mehrere Gründe zurückführen. Eine gängige Meinung unter Krypto-Analysten: Der Kriegsbeginn sei bei Bitcoin schon vorher eingepreist worden, unter anderem bei Crash Ende Januar. Als der Konflikt dann letztlich ausbrach, sei der Verkaufsdruck entsprechend gering gewesen.

Zudem gab es Berichte, wonach die iranische Bevölkerung nach Kriegsausbruch in einer Erstreaktion in Bitcoin geflüchtet sei. Die Analysefirma Elliptic sah einen sprunghaften Anstieg an Abflüssen der größten Krypto-Börse des Iran, die mutmaßlich an Krypto-Börsen im Ausland gesendet wurden.

Lest auch
Kursanalyse Bitcoin-Kurs: Mehrere Gründe sprechen für einen Ausbruch

Weil der Krieg sich mittlerweile auf die ganze Region am Arabischen Golf ausgeweitet hat, sehen Experten auch die Möglichkeit, dass betroffene Anleger über die Kryptowährung ihr Vermögen außer Landes schaffen.

Nicht zuletzt dürfte auch die Wall Street ordentlich Schützenhilfe geleistet haben. Laut Daten von SoSoValue flossen seit Beginn des Konflikts etwa 1,3 Milliarden US-Dollar in die Bitcoin ETFs.

Wer Krypto sicher und einfach handeln will, kann das über Kraken. Aktuell lockt die Börse Neukunden mit einem attraktiven Angebot. Wer sich registriert und 30 Euro investiert, der bekommt 30 Euro in Bitcoin geschenkt.

Empfohlenes Video
Bitcoin wirkt stabil – doch der Markt steht auf der Kippe

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend