Bitcoin Kidnapper verurteilt: 11 Polizisten müssen lebenslang in Haft
In Indien müssen elf Polizeibeamte ins Gefängnis. Sie hatten einen zwielichtigen Geschäftsmann entführt und um Bitcoin erpresst.
Weil sie einen Geschäftsmann erst entführten und dann seine Bitcoin erpressten, müssen 14 Personen nun lebenslang ins Gefängnis. Das berichten Lokalmedien.
Unter den Verurteilten sind auch elf Polizisten des indischen FBI.
Laut des Berichts hatten die Männer, gemeinsam mit Komplizen, im Februar 2018 Shailesh B. unter einem falschen Vorwand an eine Tankstelle gelockt, anschließend entführt und in einem nahegelegenen Bauernhof festgehalten.
Mit vorgehaltener Waffe bedrohten die Polizisten B. zunächst, ehe sie Forderungen stellten, er solle 176 Bitcoin an die Erpresser überweisen. Dem Bericht nach einigten sich die Parteien auf 34 BTC (etwa 150.000 US-Dollar).
Ein Kurier sollte das Geld abheben und den Erpressern bringen, witterte jedoch einen Verdacht und alarmierte die Behörden. Die Polizisten sowie drei weitere Komplizen wurden im Anschluss festgenommen.
Die angeklagten Beamten wurden nun nicht nur wegen Entführung und Erpressung verurteilt, sondern auch wegen schweren Verstößen gegen Korruptionsgesetze in Indien.
Aber eine Wendung gibt es noch: Der gekidnappte B. trat in einem anderen Fall selbst als Erpresser auf. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, zwei Promoter des bekannten Krypto-Scams BitConnect entführt und um 2.091 Bitcoin sowie 11.000 Litecoin gebracht zu haben.
Entführungen finden im Krypto-Space immer wieder statt. Seit Jahresbeginn gab es auch mehrere Vorfälle in Europa – zuletzt in Frankreich.
Ähnliche Vorfälle werden auch aus den USA berichtet: In Las Vegas raubten drei Jugendliche einen Krypto-Investor aus und erbeuteten dabei 4 Millionen US-Dollar in digitalen Assets. Auch in Kalifornien wurde eine OnlyFans-Influencerin von Teenagern überfallen – sie wollten Zugang zu ihren Bitcoin-Vermögen.
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