Bitcoin fällt fast unter 100.000 US-Dollar – Ethereum schwächelt
Ist das der Beginn des Sommerlochs? Bitcoin, Ethereum und Co. verlieren zum Wochenausklang deutlich. Alle Infos dazu im Marktupdate.
Die Korrektur für Bitcoin, Ethereum und Co. weitet sich aus. Die Gesamtmarktkapitalisierung fällt um 2,74 Prozent auf 3,21 Billionen US-Dollar.
Der Abverkauf macht sich auch an den Derivatemärkten bemerkbar. In den letzten 24 Stunden wurden hier Positionen in Höhe von fast einer Milliarde US-Dollar liquidiert. Vor allem traf es dabei Anleger, die auf steigende Kurse gesetzt hatten (879 Millionen US-Dollar).
Bitcoin handelte zwischenzeitlich gefährlich nahe an der Kursmarke der 100.000 US-Dollar – ein Rückgang von fast 5 Prozent im Tagesvergleich.
Inzwischen konnten die Bullen den Abverkauf vorerst stoppen und den Kurs auf derzeit 102.817 US-Dollar hieven. Dennoch materialisierte sich damit ein Nettoverlust von etwas mehr als 2 Prozent in den letzten 24 Stunden.
Der Abstand zum Allzeithoch Ende Mai steigt damit auf etwas über 8 Prozent.
Seit mehreren Tagen gab es bereits Anzeichen auf einen Abverkauf bei Bitcoin. So hatten am Mittwoch 70 Prozent der Wale ihre Bestände auf Börsen in Stellung gebracht. Das zeigt eine Auswertung der Exchange Wale Ratio auf CryptoQuant.
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Unter Altcoins fällt die kurstechnische Reaktion deutlicher aus.
Ethereum rutschte zwischenzeitlich deutlich unter die Marke der 2.400 US-Dollar, konnte sich allerdings zurückkämpfen. Zum Zeitpunkt des Schreibens steht ETH bei 2.467 US-Dollar – dennoch ein Tagesminus von knapp 6,5 Prozent.
Zu den größten Verlierern unter den Altcoins gehört neben Lido (12 Prozent) auch der offizielle Memecoin von Donald Trump. Der verlor im Tagesvergleich etwas mehr als 10 Prozent.
Hintergrund ist hier der sich zuspitzende Konflikt zwischen dem US-Präsidenten und Elon Musk. Beide hatten sich über den gestrigen Abend heftig attackiert. Trump drohte gar staatliche Subventionen für Musks Unternehmen zu streichen.
Über den Abend brach die Tesla-Aktie des reichsten Manns der Welt vorübergehend um über 17 Prozent ein.
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