Ein wichtiger Treiber der Bewegung war ein Short-Squeeze. Laut CoinGlass wurden in den vergangenen 24 Stunden Positionen im Wert von 344 Millionen US-Dollar liquidiert. Davon entfielen 284,9 Millionen US-Dollar auf Short-Positionen. Besonders betroffen waren Ethereum und Bitcoin.
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Die jüngsten US-Angriffe auf die Insel Kharg hatten die Märkte am Wochenende noch in Angst und Schrecken versetzt. Nun scheinen Anleger die Konsequenzen jedoch als milder anzusehen als befürchtet.
Als Auslöser gilt eine veränderte Tonlage. US-Präsident Donald Trump erklärte, die Vereinigten Staaten stünden im Austausch mit dem Iran. Teheran wies zwar zurück, Gespräche oder eine Waffenruhe eingefordert zu haben, dennoch sorgten die Aussagen für neue Hoffnungen auf eine Deeskalation. Außerdem drängte der Republikaner NATO-Partner dazu, bei der Sicherung der Straße von Hormus mitzuhelfen.
Zusätzliche Entspannungssignale kamen von Irans Außenminister Abbas Araghchi. Demnach sei die Straße von Hormus nur noch für Schiffe von “Feinden” gesperrt. Das stellt eine Abschwächung gegenüber der zuvor geltenden umfassenden Sperrung dar. Am Sonntag passierten zudem erstmals seit Kriegsbeginn wieder zwei Tanker mit Flüssiggas auf dem Weg nach Indien die Meerenge.
Die Reaktion an den klassischen Märkten fiel entsprechend positiv aus. Der US-Dollar gab um 0,3 Prozent nach, während die Futures auf den S&P 500 um 0,5 Prozent zulegten. Auch der globale Aktienindex von MSCI stabilisierte sich nach mehreren Verlusttagen.
Nun richtet sich der Blick auf die Leitzinsentscheidung der Federal Reserve am 18. März. Die Aussagen von Jerome Powell dürften entscheidend dafür werden, ob die aktuelle Erholung weiterläuft oder neuen Gegenwind bekommt.

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