Der Fall zeigt, dass Solo-Mining auch in einem zunehmend industrialisierten Sektor nicht völlig aussichtslos ist. Für die meisten bleibt es aber ein Spiel mit verschwindend geringen Chancen. Wer auf verlässliche und planbare Einnahmen angewiesen ist, setzt deshalb in der Regel auf Mining-Pools. Üblicherweise entfällt der Großteil der gefundenen Blöcke auf große Zusammenschlüsse von Minern, die sogenannten Mining-Pools, wo die erzielten Rewards gesammelt und anschließend unter den Teilnehmern verteilt werden.
Unterdessen wechseln immer mehr börsennotierte Bitcoin-Mining-Firmen in den KI-Bereich, wo sie eine höhere Profitabilität erwarten. Langfristig wollen sich einige Player wie Bitfarms gar vollständig von BTC verabschieden. So erklärte Geschäftsführer Ben Gagnon kürzlich: “Mit der Zeit werden wir keine Bitcoin mehr haben.” Verkäufe sollen allerdings gezielt in starken Marktphasen erfolgen, während das Mining-Geschäft vorerst noch genutzt wird, um den Cashflow zu maximieren.

In der vergangenen Woche verkauften unter anderem MARA Holdings, Genius Group und Nakamoto Holdings zusammen mehr als 15.000 Bitcoin. Das Hauptproblem: Laut CoinShares lagen die durchschnittlichen Kosten für einen Bitcoin bei börsennotierten Minern Ende 2025 bei fast 80.000 US-Dollar – deutlich über dem Marktpreis. Viele Firmen setzen nun lieber auf KI-Rechenzentren, die mit langfristigen Verträge und deutlich höheren Margen locken.
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