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Bitcoin-Lotterie gewonnen: Solo-Miner kassiert 210.000 US-Dollar

Während die Mining-Riesen ihre Bitcoin liquidieren, darf sich ein Solo-Miner über 3,14 BTC freuen. So gelangte er an den Hauptgewinn.

Dass Bitcoin Anfang April weiterhin unter 70.000 US-Dollar handelt, setzt viele professionelle Mining-Firmen unter Druck. Stattdessen darf nun ein Solo-Miner jubeln, denn er fand Block 943.411 und sicherte sich damit am Donnerstag einen Block-Reward in Höhe von rund 210.000 US-Dollar. Die Wahrscheinlichkeit für einen Gewinn in der “Bitcoin-Lotterie” ist äußerst gering, denn in den letzten 12 Monaten haben Solo-Miner gerade einmal 20 Blöcke gefunden und dafür insgesamt knapp 63 BTC bekommen.

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Der Fall zeigt, dass Solo-Mining auch in einem zunehmend industrialisierten Sektor nicht völlig aussichtslos ist. Für die meisten bleibt es aber ein Spiel mit verschwindend geringen Chancen. Wer auf verlässliche und planbare Einnahmen angewiesen ist, setzt deshalb in der Regel auf Mining-Pools. Üblicherweise entfällt der Großteil der gefundenen Blöcke auf große Zusammenschlüsse von Minern, die sogenannten Mining-Pools, wo die erzielten Rewards gesammelt und anschließend unter den Teilnehmern verteilt werden.

Mining-Riesen stoßen ihre Bitcoin ab

Unterdessen wechseln immer mehr börsennotierte Bitcoin-Mining-Firmen in den KI-Bereich, wo sie eine höhere Profitabilität erwarten. Langfristig wollen sich einige Player wie Bitfarms gar vollständig von BTC verabschieden. So erklärte Geschäftsführer Ben Gagnon kürzlich: “Mit der Zeit werden wir keine Bitcoin mehr haben.” Verkäufe sollen allerdings gezielt in starken Marktphasen erfolgen, während das Mining-Geschäft vorerst noch genutzt wird, um den Cashflow zu maximieren. 

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In der vergangenen Woche verkauften unter anderem MARA Holdings, Genius Group und Nakamoto Holdings zusammen mehr als 15.000 Bitcoin. Das Hauptproblem: Laut CoinShares lagen die durchschnittlichen Kosten für einen Bitcoin bei börsennotierten Minern Ende 2025 bei fast 80.000 US-Dollar – deutlich über dem Marktpreis. Viele Firmen setzen nun lieber auf KI-Rechenzentren, die mit langfristigen Verträge und deutlich höheren Margen locken. 

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