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Bitcoin-Kurs strauchelt: Iran-Krieg belastet die Märkte – doch ein weiteres Unheil droht

Investoren müssen dieser Tage starke Nerven haben: Viele Faktoren drücken auf den Bitcoin-Kurs. Der Iran-Krieg könnte nun Auslöser für ein schwieriges Zinsumfeld werden.

Der Bitcoin-Kurs startet mit roten Zahlen in das letzte Märzwochenende. Auf Tagessicht muss das digitale Gold rund drei Prozent Federn lassen und notiert aktuell bei 66.000 US-Dollar. Entsprechend sinkt auch die Gesamtmarktkapitalisierung des Krypto-Marktes deutlich. Die Stimmung der Investoren bleibt weiterhin “angstvoll”.

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Finanzmärkte ächzen unter Iran-Krieg

Gründe für den Abverkauf gibt es viele, aber vor allem der Nahostkonflikt belastet zurzeit die gesamten Finanzmärkte. Die Futures auf den Nasdaq 100 liegen knapp zehn Prozent unter ihren Höchstständen vom Januar. S&P 500 und Nasdaq 100 kämpfen mit massiven Abflüssen und auch Gold strauchelt.

Gleichzeitig steigt der Ölpreis wieder auf über 100 US-Dollar pro Barrel.

Ende nicht in Sicht

Ob es in naher Zukunft zu einem Ende des Konflikts kommt, bleibt abzuwarten. Die USA haben zwar Angriffe auf iranische Energieinfrastruktur vorübergehend ausgesetzt, um Verhandlungen Raum zu geben. Dennoch prüft das US-Pentagon die Entsendung zusätzlicher Truppen in die Region.

Für US-Außenminister Marco Rubio ist klar: “Der Iran wird niemals in den Besitz von Atomwaffen gelangen.” Dazu hatte er beim G7-Gipfel um die Unterstützung der anderen Länder gebeten, wie er in einem X-Beitrag erklärt. Auch US-Präsident Donald Trump fordert Unterstützung und hat zuletzt die NATO-Partner für fehlende Hilfe im Iran-Krieg kritisiert.

“Zinserhöhungen sind wahrscheinlicher als Zinssenkungen”

Der Fokus der Märkte verschiebt sich laut einer Analyse von Kobeissi Letter. Zwar habe der Krieg zunächst nur einen moderaten Anstieg der Ölpreise ausgelöst, doch die eigentliche Belastung liege inzwischen woanders: “Der Anleihemarkt bricht ein.”


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