Auf einer Konferenz in Las Vegas begegnet Brad Garlinghouse nun diesen Vorwürfen. “Ich fand es immer irgendwie komisch und seltsam, dass Leute Ripples Engagement für XRP in Frage stellten“, erklärt Garlinghouse. Auch heute noch sei die Firma schließlich der größte XRP-Inhaber weltweit. Die naheliegende Konsequenz, die er daraus zieht: “Wir werden auch weiterhin das größte Interesse daran haben, dass XRP gewinnt.” Für den Ripple-CEO ist es schlichtweg “unlogisch”, wenn Kritiker das natürliche Interesse der Firma an der Kryptowährung infrage stellen. Schätzungen zufolge hält Ripple Labs 42 Milliarden Coins im Wert von derzeit 57,4 Milliarden US-Dollar.
Brad Garlinghouse nennt zudem drei handfeste Ziele für XRP: Die Kryptowährung soll zum nützlichsten, liquidesten und vertrauenswürdigsten digitalen Werkzeug avancieren. Jede unternehmerische Entscheidung bei Ripple diene letztlich diesem Zweck, auch wenn strategische Schritte für Außenstehende nicht immer eine direkte Verbindung erkennen lassen. Bedenken bezüglich einer Verdrängung durch den internen Stablecoin RLUSD weist der Ripple-CEO als unbegründet zurückweist. Allerdings sollten sich XRP-Anleger auch nichts vormachen: Einen geheimen Plan mit der Trump-Regierung, der den XRP-Kurs über 100 oder gar 1.000 US-Dollar befördern könnte, gibt es entgegen Social-Media Gerüchten nicht – das erklärte jedenfalls Ex-Technikchef David Schwartz.

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