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Bitcoin-ETF-Comeback: BlackRock, Fidelity und Co. sammeln 2 Milliarden US-Dollar ein

Mit BlackRock an der Spitze drängen die Bitcoin ETFs zurück in den Markt. Können sie den BTC-Kurs bald auch über 80.000 US-Dollar treiben?

Im Handelsmonat April ist es den US-amerikanischen Bitcoin Spot ETFs gelungen, an den erfolgreichen Vormonat anzuknüpfen. Hatten sie im März bereits Nettozuflüsse in Höhe von 1,37 Milliarden US-Dollar verzeichnet, waren es im nun sogar 1,97 Milliarden US-Dollar. Damit konnten die Bitcoin-Indexfonds von BlackRock, Fidelity und Co. auch die beiden Negativmonate Januar und Februar ausgleichen. Insgesamt kommen sie im laufenden Handelsjahr jetzt auf kumulierte Nettozuflüsse in Höhe von knapp 1,5 Milliarden US-Dollar.

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ETF Flows auf Wochenbasis im Jahr 2026 I Quelle: SoSoValue

Vor allem der iShares Bitcoin Trust ETF aus dem Hause BlackRock ließ im April wieder die Muskeln spielen. Er verzeichnete Nettozuflüsse in Höhe von rund 2 Milliarden US-Dollar, während der Grayscale Bitcoin Trust ETF (GBTC) mit Nettoabflüssen von insgesamt rund 280 Millionen US-Dollar die rote Laterne bekam. Damit baut BlackRock seinen Vorsprung am Bitcoin-ETF-Markt weiter aus und kommt auf ein verwaltetes Vermögen von 64 Milliarden US-Dollar sowie einen Marktanteil von etwa 61 Prozent.

Morgan Stanley und die Bitcoin-ETF-Expansion

Die US-Großbank Morgan Stanley hatte vor wenigen Wochen einen eigenen Bitcoin Spot ETF gelauncht, mehr als zwei Jahre nach dem Handelsstart der börsengehandelten Produkte. Der Morgan Stanley Bitcoin Trust ETF (MSBT) verzeichnete Zuflüsse in Höhe von rund 194 Millionen US-Dollar, wobei es im Laufe des Handelsmonats an keinem einzigen Tag zu Abflüssen kam. Mit einer jährlichen Verwaltungsgebühr von nur 0,14 Prozent positioniert sich der MSBT als derzeit günstigster Bitcoin Spot ETF überhaupt.

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Den Markteintritt des US-Finanzriesen wertete CoinShares-Analyst James Butterfill gegenüber BTC-ECHO als großen Erfolg. Nachdem Bitcoin ETFs operativ erprobt seien, Verwahrungslösungen etabliert wurden und der regulatorische Rahmen klarer erscheine, hätten große Finanzhäuser deutlich weniger Gründe, sich fernzuhalten. Dementsprechend sei es durchaus plausibel, dass weitere Institute nachziehen könnten, vor allem solche, die über große Beraternetzwerke oder eigene ETF-Plattformen verfügen.

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