Apathie kurz vorm Bitcoin-Allzeithoch: Warum das so bullisch ist
Während sich der Krypto-Markt stimmungs- und kurstechnisch im Sommerloch befindet, könnte Bitcoin nun alle überraschen und zur Rallye ansetzen.
Bitcoin kämpft auch zum Start in den Mittwoch weiter mit der Marke von 109.000 US-Dollar und handelt damit auf Sicht der vergangenen 24 Stunden nahezu unverändert.
Ethereum und Ripple (XRP) konnten in diesem Zeitraum um über 2,5 Prozent zulegen, bei Solana sind es rund 2 Prozent. ETH profitierte zuletzt von dem zunehmenden Aufkommen von Ethereum-Treasury-Companies.
Taggessieger ist Cronos mit einem Plus von über 15 Prozent. Der CRO-Token der Krypto-Börse Crypto.com profitiert derweil davon, dass er in dem von Trumps Truth Social beantragten Krypto-ETF mit fünfprozentiger Gewichtung enthalten ist.
Auf dem Krypto-Markt herrscht in diesen Tagen dennoch auffällige Gelassenheit bis Apathie – und das, obwohl Bitcoin nur wenige Prozent unter seinem Rekordhoch notiert.
Stimmungsindikatoren, die im neutralen Bereich verharren, bestätigen den Eindruck. Auch Suchmaschinen‑ sowie Social‑Media‑Daten zeigen kaum gesteigertes Interesse. Gleichzeitig notieren die Funding‑Rates an vielen Perpetual‑Börsen im negativen Terrain, was bedeutet, dass Shorts für ihre Positionen zahlen müssen, während Long‑Haltern ein Zinsvorteil zufällt.
Ein unerwarteter Preisschub würde diese überhebelten Bären zu hektischen Eindeckungen zwingen und damit die Aufwärtsdynamik verstärken. In Kombination mit der derzeit geringen Volatilität entsteht so ein Umfeld, in dem selbst moderate Kaufimpulse genügen können, um den Kurs über das bisherige Allzeithoch zu heben.
Somit befindet sich der Markt in einem äußerst gesunden Zustand. Die – im Gegensatz zum vergangenen Winter – mangelnde Euphorie dürfte ein starkes Fundament für eine nachhaltigere Kursrallye bieten.
Am heutigen Mittwoch blicken Anleger auf die Veröffentlichung des Protokolls der letzten Sitzung des Federal Open Market Committee. Am Donnerstag bewegen die neuesten Zahlen zu den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe in den USA den Finanzmarkt. So könnten sich diese Daten auf Bitcoin und Aktien auswirken.
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