- Zehn Länder fordern Ende der Kampfhandlungen im Libanon.
- Die Länder sind besorgt über die humanitäre Lage.
- Drei UN-Blauhelmsoldaten wurden im Südlibanon getötet.
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Die Länder begrüßten die jüngst zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran vereinbarte zweiwöchige Waffenruhe. Aber auch im Libanon müssten nun die Waffen schweigen.
Die Aufforderung folgt auf ein erstes Treffen zwischen israelischen und libanesischen Vertretern in Washington, die zur Aufnahme direkter Verhandlungen der Kriegsparteien führen sollen.
Im Zuge des Iran-Kriegs war auch der Konflikt zwischen der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon und Israel wieder eskaliert. Lange Zeit agierte die Hisbollah im Libanon wie ein Staat im Staate. Israel wirft der libanesischen Regierung Versagen beim Prozess der Entwaffnung vor.
Staaten: das humanitäre Völkerrecht achten
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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Die zehn Länder mahnten in ihrer Stellungnahme zu dem Konflikt auch eine "Achtung des humanitären Völkerrechts" an, um die Menschenwürde zu wahren, Schäden für die Zivilbevölkerung gering zu halten und humanitäre Hilfe zuzulassen. "Wir verurteilen aufs Schärfste Handlungen, die zum Tod von UN-Friedenstruppen geführt und die Risiken für humanitäres Personal im Südlibanon erheblich erhöht haben", hieß es weiter.
Bei mehreren Vorfällen Ende März waren im Südlibanon drei UN-Blauhelmsoldaten getötet worden. Nach ersten Erkenntnissen der UN-Friedensmission Unifil erfolgte ein Angriff am 29. März durch einen Panzer der israelischen Armee, ein zweiter am 30. März durch eine von der libanesischen Hisbollah-Miliz gelegte Sprengfalle.
Die UN-Mission gerät immer wieder zwischen die Fronten. Die Vereinten Nationen haben seit 1978 Blauhelmsoldaten in der Grenzregion stationiert. Aktuell sind daran rund 7.500 Soldatinnen und Soldaten aus fast 50 Ländern beteiligt.
Zu den Verfassern der Mitteilung gehören Australien, Brasilien, Kanada, Kolumbien, Indonesien, Japan, Jordanien, Sierra Leone, die Schweiz und das Vereinigte Königreich./gma/DP/zb
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