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ROUNDUP: Revolutionsgarden stoppen Tanker in der Straße von Hormus

TEHERAN (dpa-AFX) - In der Straße von Hormus ist es nach Angaben eines Schiffsverfolgungsdienstes zu einem Schusswechsel zwischen den iranischen Revolutionsgarden (IRGC) und indischen Handelsschiffen gekommen. Wie der Dienst TankerTrackers.com unter Berufung auf den maritimen Notrufkanal berichtet, drängten iranische Einheiten zwei Schiffe gewaltsam zurück. Betroffen sei unter anderem ein VLCC-Supertanker, der zwei Millionen Barrel (rund 272.000 Tonnen) irakisches Rohöl transportiert.

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Die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) gab auf der Plattform X unter Berufung auf den Kapitän eines Schiffes bekannt, dass sich zwei Schnellboote der Revolutionsgarden-Marine einem Tanker genähert und Schüsse abgegeben hätten. Besatzungsmitglieder seien nicht verletzt worden. Auch Sachschäden seien nicht entstanden.

UKMTO teilte zudem mit, dass ein Containerschiff in dem Gebiet von einem "unbekannten Projektil" getroffen worden sei. Dabei seien einige Container beschädigt worden, zu einem Brand sei es aber nicht gekommen. Es war unklar, ob es sich um den Vorfall mit den indischen Schiffen handelte. In einem offenbar weiteren Vorfall meldete ein Kreuzfahrtschiff in dem Gebiet laut UKMTO ein "Platschen" in der Nähe des Schiffes - möglicherweise durch eine Rakete oder Drohne beim Aufschlag ins Wasser.

Iran nimmt Öffnung von Hormus zurück

Der militärische Zwischenfall folgt unmittelbar auf den Widerruf der eintägigen Öffnung der Meerenge durch Teheran. Die Revolutionsgarden hatten für den Fall einer Missachtung der Sperre mit Konsequenzen gedroht.

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Die iranische Ankündigung zur Öffnung und die anschließende Kehrtwende sorgen für weitere Verwirrung um die seit Kriegsbeginn unsichere Lage in der Straße von Hormus. Etwa zeitgleich zur Ankündigung aus Teheran, die Straße von Hormus erneut zu schließen, teilte das irakische Ölministerium mit, dass man die Ölexporte in den kommenden Tagen wiederaufnehmen werde. "Wir haben Tanker und große Unternehmen kontaktiert, um Ölexporte zu vereinbaren, und die Tür steht allen Unternehmen offen", hieß es laut einem Bericht der irakischen Staatsagentur INA.

Hintergrund der erneuten Sperrung ist die fortgesetzte Seeblockade iranischer Häfen durch die USA. Teheran macht die uneingeschränkte Passage von der Aufhebung der US-Sanktionen abhängig./da/DP/zb

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