Revolutionsgarden: Rund 30 Schiffe passierten die Straße von Hormus

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Der Containerschiff-Hafen von Oakland (USA)
- ©unsplash.com

TEHERAN (dpa-AFX) - Rund 30 Schiffe haben nach Angaben der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) seit der vergangenen Nacht die Straße von Hormus passiert. Das erklärte ein Kommandeur der IRGC-Marine laut der iranischen Nachrichtenagentur Fars. Er betonte zugleich, dass weiterhin kein Schiff "eines feindlichen Staates" die Meerenge durchqueren dürfe.

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Der iranischen Agentur Tasnim zufolge soll es sich unter anderem um chinesische Schiffe gehandelt haben. Demnach kam die Vereinbarung nach intensiven Bemühungen beider Länder zustande. Dabei spielten die engen bilateralen Beziehungen und die strategische Partnerschaft eine entscheidende Rolle, hieß es in dem Bericht.

Eine genaue Anzahl der Schiffe wurde in dem Tasnim-Bericht nicht genannt, die Rede war lediglich von "einer Reihe chinesischer Schiffe", die nach vorheriger Koordinierung mit der iranischen Seite die Straße von Hormus durchquerten. Die erste Durchfahrt hatte den Angaben zufolge in der vergangenen Nacht begonnen.

China und Iran gelten schon länger als enge Verbündete. Die Meldungen über die Durchfahrt der Schiffe kam inmitten eines Staatsbesuchs von US-Präsident Donald Trump in China. Nach einem Treffen von Trump mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping erklärte das Weiße Haus, beide Seiten seien sich einig gewesen, dass die Meerenge für Energie-Transporte offen bleiben müsse.

Irans Streitkräfte hatten kurz nach Kriegsbeginn die Kontrolle über die für den Energiehandel wichtige Straße von Hormus übernommen. Durch Drohungen, Kontrollen und Angriffe auf Schiffe kam der Verkehr in der Meerenge weitgehend zum Erliegen.

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Brent Crude Ölpreis 73,5757 $ +1,09%

Teheran betont stets, die Straße von Hormus sei nicht blockiert. Faktisch müssen sich Reedereien jedoch mit iranischen Kontaktstellen koordinieren und dürfen anschließend nur einen Korridor nahe der iranischen Küste passieren. Dafür verlangt die iranische Führung hohe Gebühren. Völkerrechtlern zufolge verstoßen solche Gebühren gegen das Recht auf Transitpassage./str/DP/nas


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