Außerdem gehen die Opec-Experten davon aus, dass die weltweiten Ölvorräte im nächsten Jahr deutlich schrumpfen werden, um fast 1,2 Millionen Barrel pro Tag. Dies sei aber nur dann zu erwarten, wenn die Opec und ihre Verbündeten nicht zur alten Produktionsmenge zurückkehren würden.
Der Ölverbund Opec+ aus Ländern des Kartells und anderer wichtiger Förderstaaten, darunter Russland, steht am Ende eines Kurswechsels in der Förderpolitik, mit dem sie eine Begrenzung der Produktion wieder rückgängig machen. Zuletzt hatte die Opec+ eine erneute Ausweitung der Fördermenge ab September beschlossen. Die Gruppe will die Produktion um durchschnittlich 547.000 Barrel pro Tag erhöhen.
Die höhere Fördermenge trifft auf einen Markt, der nach Einschätzung von Experten bereits auf einen Überschuss zusteuert. Unter anderem wird befürchtet, dass die Folgen der aggressiven Zollpolitik der US-Regierung das Wachstum der Weltwirtschaft und damit verbunden auch die Nachfrage nach Rohöl bremsen könnte.
Zuletzt haben sich die Ölpreise wieder stabilisiert, nachdem sie seit Ende Juli für etwa eine Woche deutlich gefallen waren. Am Dienstag wurde Rohöl der Nordseesorte Brent für 66,31 US-Dollar je Barrel gehandelt./jkr/jsl/jha/
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.