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Ölpreise vor Verhandlungen für Kriegs-Ende im Iran wenig verändert

LONDON/NEW YORK (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich am Freitag vor Beginn der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran zur dauerhaften Beilegung des Kriegs wenig verändert gezeigt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent bleibt klar unter der Marke von 100 US-Dollar, nachdem er am Mittwoch nach Vereinbarung der Waffenruhe fast auf 90 Dollar (Dollarkurs) gesunken war. Die Ölpreise sind ein wichtiger Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen am Markt.

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Am Morgen kostete ein Fass der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni 96,76 US-Dollar und damit 0,9 Prozent mehr als am Vortag. Der Preis der US-Sorte WTI zur Lieferung im Mai legte um 0,5 Prozent auf 98,37 Dollar zu.

Nach Beginn einer zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg soll es ab heute in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad direkte Gespräche zwischen den USA und dem Iran geben. Ziel ist eine Beendigung des Kriegs, der mit Angriffen der USA und Israels auf den Iran Ende Februar begonnen hatte.

Dabei kritisierte US-Präsident Donald Trump die "sehr schlechte Arbeit" des Iran bei der vereinbarten Freigabe der Straße von Hormus - einer Lebensader für den Welthandel. Trump bezog sich auf Berichte, wonach das Land Gebühren von Tankern für die Durchfahrt verlange. Derweil greift Israel weiter Stellungen der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon an.

Etwas belastend wirkte dabei ein Bericht, demzufolge die Produktionskapazität Saudi-Arabiens durch die jüngsten Angriffe auf Produktionsstätten, Raffinerien und Pipelines um rund 600.000 Barrel pro Tag gefallen ist. Zudem sei die Kapazität der wichtigen Ost-West-Pipeline, die unter Umgehung der Straße von Hormus Öl (Rohöl) vom Persischen Golf zum Roten Meer bringen kann, um 700.000 Barrel pro Tag zurückgegangen. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf eine Quelle im Energieministerium./nas/jha/

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