- Die Ölpreise sind am Montag weiter gestiegen.
- Brent kostete 68,13 US-Dollar, WTI 64,11 Dollar.
- US-Strafzölle gegen Indien von 25 Prozent treten in Kraft.
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Die Aussicht auf eine Zinssenkung durch die US-Notenbank Fed bei der nächsten Zinssitzung im September sorgte auch am Ölmarkt für etwas mehr Risikofreude bei den Anlegern und stützte die Kauflaune. An den Finanzmärkten wird die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung wieder deutlich höher eingeschätzt als in den vergangenen Wochen. Auslöser war eine Rede von Fed-Chef Jerome Powell bei einem Notenbanker-Treffen in Jackson Hole, in der er am vergangenen Freitag Risiken für den amerikanischen Arbeitsmarkt hervorhob.
Bereits hatte Brent-Öl aus der Nordsee in der vergangenen Woche um fast drei Prozent zugelegt, nachdem die US-Ölreserven zuletzt gefallen waren. Sinkende Vorräte in der größten Volkswirtschaft der Welt deuten auf ein knapperes Angebot an Rohöl hin und stützen in der Regel die Ölpreise.
Am Ölmarkt haben die Anleger zudem die Zollpolitik der USA im Blick. Am Mittwoch treten zusätzliche US-Strafzölle von 25 Prozent gegen Indien in Kraft, weil das Land noch immer viel Öl aus Russland bezieht. Insgesamt werden damit dann 50 Prozent Zölle fällig. "Aber diese Zölle scheinen die indischen Raffinerien nicht von Käufen russischen Öls abzuschrecken", heißt es in einer jüngst veröffentlichten Analyse der Commerzbank (Commerzbank Aktie)./jkr/la/he
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