Ölpreise steigen auf höchsten Stand seit Oktober - Geopolitische Risiken treiben

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Offshore-Plattform in der Nordsee (Symbolbild).
- ©iStock

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Mittwoch angetrieben von geopolitischen Risiken weiter gestiegen und haben zeitweise den höchsten Stand seit drei Monaten erreicht. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete zuletzt 66,00 US-Dollar und damit 53 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung im Februar stieg um 36 Cent auf 61,51 Dollar (Dollarkurs). Angetrieben wurden die Notierungen durch die angespannte Lage im Iran und den damit verbundenen Risiken für die ölreiche Region am Persischen Golf.

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Hinzu kamen neue Zolldrohungen der US-Regierungen an die Adresse von Ländern, die mit dem Iran Handel treiben. Die Zollandrohungen sorgten erst einmal für einen Aufschlag bei den Ölpreisen, sagte Analyst Charu Chanana von Saxo Markets in Singapur. Aber in welche Richtung es am Ende tatsächlich wirkt, hänge nun davon ab, ob die Rhetorik überhaupt in realen Zöllen mündet.

Etwas gebremst wurden die Ölpreise durch die jüngste Entwicklung der Ölreserven in den USA. In der vergangenen Woche waren die Lagerbestände an Rohöl überraschend gestiegen. Steigende Reserven in der größten Volkswirtschaft der Welt belasten in der Regel die Ölpreise./jkr/jha/

Werte aus dem Artikel:
Brent Crude Ölpreis 111,1237 $ -5,14%
WTI Rohöl NYMEX Rolling 102,0443 $ -1,53%

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