- Die Ölpreise sind am Mittwoch gesunken.
- Brent-Öl fiel im frühen Handel auf fast 100 Dollar.
- Irak hat eine Öltransportvereinbarung mit der Türkei getroffen.
- Cash in der Krise - Diese 3 Monatszahler sichern dir stabile Einnahmen! (hier klicken)
Am Ölmarkt blicken die Anleger weiter auf den Iran-Krieg und auf die Entwicklung in der Straße von Hormus, die für den Ölhandel wichtige Meerenge südlich des Irans. Weil die Wasserstraße wegen des Kriegs und drohender iranischer Angriffe für den Schiffsverkehr praktisch gesperrt ist, liegen dort hunderte Handelsschiffe, darunter viele Tanker fest.
Mittlerweile gibt es immer mehr Bemühungen, den Transport von Rohöl aus den Fördergebieten am Persischen Golf abseits der Straße von Hormus zu organisieren. Zuletzt hat das Opec-Mitglied Irak eine Vereinbarung mit der Türkei zur Wiederaufnahme von Öltransporten getroffen. Mit den Lieferungen durch die Türkei kann ein Teil der irakischen Ölexporte die Straße von Hormus umgehen.
Die Umleitung irakischen Öls über die Türkei kann die Angebotssorgen am Markt aber nur begrenzt lindern. Die Produktion des Förderstaates ist auf etwa 1,4 Millionen Barrel pro Tag gesunken - etwa ein Drittel des Niveaus vor der Schließung der Straße von Hormus. Auch in anderen Staaten am Persischen Golf sind die Öllager mittlerweile gefüllt, was zu einer Drosselung der Fördermenge führt./jkr/stk
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.