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Ölpreise sinken leicht - Trump-Aussagen zu möglichem Kriegsende

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Mittwoch nach einem in Aussicht gestellten Ende des Iran-Kriegs durch den US-Präsidenten Donald Trump gesunken. Der Rückgang fiel aber nur vergleichsweise leicht aus und die Notierungen hielten sich weiter über der Marke von 100 US-Dollar. Rohöl der Sorte Brent mit Lieferung im Juni kostete am Morgen 103,07 US-Dollar je Barrel (159 Liter) und damit knapp einen Dollar (Dollarkurs) weniger als am Vortag.

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Die USA werden ihre Angriffe im Iran nach Angaben von Trump in zwei bis drei Wochen beendet haben. Er denke, sein Land werde noch "vielleicht zwei Wochen, vielleicht ein paar Tage länger" brauchen, sagte er. Am Ölmarkt wurde allerdings auf die zuletzt widersprüchlichen Aussagen des US-Präsidenten zur möglichen Dauer des Kriegs hingewiesen. In den vergangenen Wochen gab es mehrfach Stellungnahmen, dass ein Iran-Abkommen unmittelbar bevorstehe und Warnungen vor einer Ausweitung des Krieges.

Selbst wenn der Krieg innerhalb von Trumps Zeitrahmen beendet würde, gehen Experten davon aus, dass sich der Warenverkehr durch die strategisch wichtige Straße von Hormus nicht schnell normalisieren werde. Darüber hinaus wurden Anlagen der Öl- und Gasindustrie in der Region am Persischen Golf beschädigt. Fachleute rechnen daher für einen längeren Zeitraum mit hohen Ölpreisen.

Die USA wollen unterdessen die Öffnung der vom Iran weiterhin blockierten Straße von Hormus anderen Ländern überlassen. Die USA hätten mit dem Problem - eine Folge des amerikanisch-israelischen Kriegs gegen den Iran - "nichts zu tun", sagte US-Präsident Trump. Ob und wann eine Durchfahrt der für den globalen Öl- und Gashandel wichtigen Meerenge wieder möglich sein wird, ist jedoch völlig ungewiss. Derweil setzt der Iran gut einen Monat nach Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe den Beschuss auf die benachbarten Golfstaaten mit Raketen und Drohnen fort./jkr/jha/


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