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Ölpreise sacken ab - Trump setzt im Iran-Krieg auf Deeskalation

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Mittwoch stark unter Druck geraten. Anzeichen für eine Entspannung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran ließen die Preise stark sinken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete zuletzt 102,73 US-Dollar und damit 6,49 Prozent weniger als am Vortag.

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Offshore-Plattform in der Nordsee (Symbolbild).
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Bereits am Dienstag waren die Ölpreise deutlich gefallen. Zum Wochenstart waren die Preise noch kräftig gestiegen. US-Präsident Donald Trump hat ein mögliches Ende des Iran-Kriegs in Aussicht gestellt, Teheran aber gleichzeitig mit heftigen Angriffen gedroht. Falls Teheran sich nicht auf eine Vereinbarung einlasse, "beginnen die Bombardements, und diese werden leider ein weitaus größeres Ausmaß und eine weitaus größere Intensität haben als zuvor", drohte Trump. Er stellte die Öffnung der Straße von Hormus auch für den Iran in Aussicht.

Der Iran will den Vorschlag prüfen. Indes wies Außenamtssprecher Ismail Baghai einen US-Medienbericht der Nachrichtenwebseite "Axios" über ein möglicherweise bevorstehendes Abkommen zwischen den Kriegsparteien als überzogen zurück. "Axios" hatte unter Berufung auf US-Quellen berichtet, ein einseitiges Dokument zur kurzfristigen Beilegung des Krieges sei kurz vor dem gemeinsamen Abschluss.

Dennoch wird es laut Experten noch lange dauern, bis sich ein Durchbruch auf den Energiemärkten bemerkbar macht. "Wenn die Meerenge wieder geöffnet wird, gehen wir davon aus, dass es ein halbes Jahr dauern wird, bis sich die Ölpreise wieder normalisieren", sagte Torgrim Reitan, Finanzvorstand des norwegischen Energieunternehmens Equinor. "Bei Erdgas wird es noch viel länger dauern."/jsl/la/jha/


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