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Ölpreise legen vor Ablauf von Trump-Ultimatum im Iran-Krieg etwas zu

LONDON/NEW YORK (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Dienstag vor dem Ablauf eines weiteren Ultimatums von US-Präsident Donald Trump im Iran-Krieg gestiegen. Der Preis für ein Fass (159 Liter) Öl (Rohöl) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni stieg um 0,32 Prozent auf 110,12 US-Dollar. Der Preis lag damit etwas unter seinem Tageshoch.

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Offshore-Plattform in der Nordsee (Symbolbild).
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Brent Crude Rohöl ICE Rolling 110,9389 $ Brent Crude Rohöl ICE Rolling Chart -0,50%
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Der Brent-Preis nähert sich wieder dem Hoch aus dem März von etwas mehr als 112 Dollar (Dollarkurs). Seit dem Beginn des Iran-Kriegs legte die Referenzsorte für den Ölmarkt um mehr als die Hälfte zu. Die gestiegenen Ölpreise sorgen für Inflations- und Konjunktursorgen. Bei der für den US-Markt wichtigeren Sorte WTI fällt der Anstieg ähnlich aus.

Die Ölpreise werden durch die Zuspitzung im Iran-Krieg verschärft. Vor dem Ablauf am Mittwoch um 2.00 Uhr verschärfte Trump seine Rhetorik noch einmal. "Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht untergehen, um nie wieder zurückzukehren", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Er wolle nicht, dass das passiere, aber es werde wahrscheinlich dazu kommen. Belastet wurden die Anleihen vor allem durch die wieder gestiegenen Rohölpreise. Dies schürte erneut Inflationssorgen und die Erwartung steigender Leitzinsen.

Für Trump steht derzeit die Freigabe der Straße von Hormus im Fokus. Die Meerenge ist einer der global wichtigsten Transportwege - nicht nur für Öl und Flüssiggas.

Die fortgesetzte Angriffe im Iran-Krieg unterstützten die Preise. Teheran hat neue Explosionen auf der Insel Charg im Persischen Golf gemeldet. Die Nachrichtenagentur Mehr berichtete, die Insel werde angegriffen. Die iranische Insel Charg ist das wichtigste Exportterminal für iranisches Erdöl im Persischen Golf. Ein großer Teil der Ölproduktion wird von dort verschifft./jsl/he

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