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Ölpreise legen deutlich zu - Straße von Hormus im Blick

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Mittwoch mit der Sorge vor einer längeren Unterbrechung von Öllieferungen durch die Straße von Hormus am Persischen Golf gestiegen. Am Morgen wurde für ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent 92,31 Dollar (Dollarkurs) gezahlt und damit über fünf Prozent mehr als am Vortag. Der Preisrückgang, der am Montag eingesetzt und sich am Dienstag fortgesetzt hatte, ist damit vorerst gestoppt.

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Luftaufnahme Ölraffinerie, Raffinerieanlage, Raffineriefabrik
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Mit dem Iran-Krieg ist der Transport von Rohöl aus den Fördergebieten am Persischen Golf durch die Straße von Hormus faktisch zum Erliegen gekommen. Zuletzt haben Berichte über angeblich vom Iran in der Straße von Hormus verlegte Seeminen die Sorge um die Sicherheit der internationalen Energieversorgung befeuert.

Zudem wird auch die Durchfahrt des Persischen Golfs zu einem immer größeren Risiko. Vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate ist ein Handelsschiff von einem mutmaßlichen Angriff des Irans getroffen worden. Ein "unbekanntes Geschoss" habe an der Einfahrt zur Straße von Hormus ein Containerschiff getroffen, meldete die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) am Mittwoch.

Medienberichte, dass die Internationale Energieagentur (IEA) die größte Freigabe von Notfall-Ölreserven in ihrer Geschichte vorschlagen will, konnten die Ölpreise bisher nicht nach unten drücken. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf einen Insider berichtet, soll es sich bei der Freigabe der Reserven um ein Volumen von etwa 300 bis 400 Millionen Barrel (je 159 Liter) handeln.

Die 32 IEA-Mitgliedsländer verfügen über 1,2 Milliarden Barrel Öl in der Notreserve. Hinzu kommen laut der in Paris ansässigen Organisation 600 Millionen Barrel Industrievorräte. Zuvor hatten sich führende Industriestaaten (G7) angesichts der wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Kriegs grundsätzlich offen für eine Freigabe von Ölnotreserven gezeigt. "Prinzipiell unterstützen wir die Implementierung proaktiver Maßnahmen, um die Situation anzugehen, die Nutzung strategischer Reserven eingeschlossen", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der Energieminister der Länder, die Frankreich als derzeitiger G7-Vorsitz verbreitete.

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Die Regierungen versuchen, den durch den Nahostkrieg verursachten Anstieg der Energiepreise einzudämmen. Zu Beginn der Handelswoche war der Preis für Rohöl der Sorte Brent zeitweise bis an die Marke von 120 Dollar je Barrel gestiegen./jkr/jsl/stk

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