Ölpreise gestiegen - Trumps Ankündigungen verpuffen

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Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild)
- © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Montag gestiegen. Die von US-Präsident Donald Trump mit Blick auf die Straße von Hormus angekündigten Maßnahmen brachten keine Entlastung. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli stieg um 1,54 Prozent auf 109,84 US-Dollar.

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Weiterhin steht der Krieg zwischen dem Iran und den USA im Blick der Märkte. Vor dem Hintergrund einer neuen US-Initiative in der Straße von Hormus droht Irans Militärführung mit Angriffen. Frachter, die die Meerenge passieren wollten, müssten dies mit iranischen Streitkräften absprechen, sagte der Kommandeur der zentralen Militärführung, Ali Abdollahi Aliabadi.

Die USA wollen heute eine Initiative starten, um Schiffen zu helfen, die wegen der Blockade der Straße von Hormus feststecken. Für den Fall etwaiger Behinderungen der Initiative "Projekt Freiheit" drohte Trump auf seiner Plattform Truth Social, dagegen mit Härte vorzugehen.

Händler zweifeln jedoch, dass der Plan funktionieren wird. Die Ölpreise legten daher zu. Die Gespräche zwischen Washington und Teheran zu einem Ende des Kriegs im Nahen Osten gelten als festgefahren. In der vergangenen Woche waren die Ölpreise auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2022 gestiegen./jsl/la/nas

Werte aus dem Artikel:
Brent Crude Ölpreis 74,2474 $ +0,62%

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