Ölpreise geben nach - Grönland-Streit bremst Risikofreude

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Offshore-Plattform in der Nordsee (Symbolbild).
- ©iStock

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Montag gesunken. Mit der Eskalation im Grönland-Streit zeigte sich am Markt wenig Risikofreude, was die Ölpreise zum Wochenbeginn unter Druck setzte. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März gab um 54 Cent auf 63,59 Dollar (Dollarkurs) nach. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Lieferung im Februar sank um 46 Cent auf 58,98 Dollar.

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Hinweis

Am Ölmarkt sind geopolitische Risiken ein bestimmendes Thema. Mit der jüngsten Zuspitzung im Streit um Grönland zwischen den USA und europäischen Ländern drohen neue US-Zölle und eine Gegenreaktion der Europäische Union, was die weitere konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft und damit verbunden die Nachfrage nach Rohöl belasten könnte.

Nach Einschätzung von Robert Rennie, Rohstoffexperte bei der australischen Westpac Bank, befinden sich die Ölpreise in einem komplexen Spannungsfeld zwischen geopolitische Risiken und einer steigenden Fördermenge. Zuletzt hatte unter anderem Massenproteste im wichtigen Förderland Iran und die Sorge einer Ausweitung der geopolitischen Risiken auf die gesamte Region am Persischen Golf die Ölpreise in der vergangenen Wochen zeitweise deutlich nach oben getrieben.

Gleichzeitig gilt der Ölmarkt als überversorgt. Zuletzt hatte die Internationale Energieagentur (IEA) vor einem zu hohen Angebot auf dem Ölmarkt gewarnt, nachdem Länder des Ölverbunds Opec+ ihre Fördermenge zuletzt stabil gehalten hatten./jkr/jsl/tih

Werte aus dem Artikel:
Brent Crude Ölpreis 109,645 $ +0,47%

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