dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 180

Ölpreise geben nach deutlichen Vortagsgewinnen nach

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Dienstag nach deutlichen Vortagesaufschlägen etwas nachgegeben. Die Lage im Nahen Osten beruhigte sich etwas. Am Vortag hatte die erneute Zuspitzung der Situation die Preise stark noch oben getrieben. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli fiel zuletzt um 2,60 Prozent auf 111,47 US-Dollar. Allerdings hatte der Brent-Preis am Montagmorgen noch bei rund 106 Dollar (Dollarkurs) gelegen.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
Luftaufnahme Ölraffinerie, Raffinerieanlage, Raffineriefabrik
Quelle: - ©iStock:
Brent Crude Rohöl ICE Rolling 110,9732 $ Brent Crude Rohöl ICE Rolling Chart -2,68%
Zugehörige Wertpapiere:
WTI Rohöl NYMEX Rolling 102,2290 $ WTI Rohöl NYMEX Rolling Chart -3,01%
Zugehörige Wertpapiere:

Zunächst lagen keine offiziellen Berichte über weitere Angriffe in der Region oder Zwischenfälle in der Straße von Hormus vor. Der Streit über die von Iran blockierte Meerenge gefährdet die Waffenruhe zwischen den USA und dem Land. Diese gilt nach Darstellung von Verteidigungsminister Pete Hegseth nach wie vor.

Bei der neuen US-Initiative zur Wiederherstellung des freien Handelsverkehrs in der Straße von Hormus handele es sich um eine separate, zeitlich begrenzte, defensive Operation. Handelsschiffe unter US-Flagge hätten die Straße von Hormus bereits passiert und damit demonstriert, dass diese sicher sei, betonte Hegseth.

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor der Islamischen Republik erneut mit Vernichtung gedroht, nachdem der Iran als Reaktion auf die US-Initiative Ölanlagen in den Vereinigten Arabischen Emiraten angegriffen und damit in Brand gesetzt hatte. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi wiederum warnte die USA vor einer Fortsetzung ihrer Initiative.

"Die Angriffe deuten allesamt darauf hin, dass der Waffenstillstand bröckelt", sagte Saul Kavonic, leitender Energieanalyst bei MST Marquee. "Der Ölpreis könnte deutlich ansteigen, sollte der Krieg wieder aufflammen und vor allem, wenn es zu weiteren Schäden an der Öl-Infrastruktur kommt." Seit Kriegsbeginn Ende Februar hat der Ölpreis um über 40 Dollar zugelegt./jsl/la/he

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend