Ölpreise geben etwas nach - deutliche Aufschläge auf Wochensicht

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Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild)
- © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben den Anstieg der vergangenen Handelstage vorerst gestoppt. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im Oktober wurde am Freitag bei 93,22 US-Dollar gehandelt und damit etwa ein halbes Prozent niedriger als am Vortag.

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Am Ölmarkt zeigte sich eine leichte Gegenbewegung, nachdem die Notierungen am Donnerstag noch deutlich gestiegen waren. Auch auf Wochensicht hat sich Rohöl kräftig verteuert. Seit Montag ist der Preis für Rohöl aus der Nordsee um mehr als fünf Prozent gestiegen. Nach wie vor zeichnet sich kein Ende des Iran-Kriegs ab, und die wichtige Transportroute von Rohöl aus den Fördergebieten am Persischen Golf durch die Straße von Hormus kann kaum genutzt werden.

"Die Situation an der Straße von Hormus ist festgefahren", sagte Rohstoffexpertin Barbara Lambrecht von der Commerzbank (Commerzbank Aktie). Zuletzt hatte US-Präsident Donald Trump angekündigt, einen verstärkten Wirtschaftskrieg gegen den Iran führen zu wollen. Dabei dürfte er die Abnehmer von iranischem Öl ins Visier nehmen, darunter auch China.

China zählt zu den wichtigsten Abnehmern von Öl aus dem Iran. Die iranischen Ölexporte werden aber bereits durch die Seeblockade der USA stark beeinträchtigt. Durch die jüngsten Entwicklungen drohe das Öl-Angebot auf dem Weltmarkt weiter abzunehmen, sagte die Commerzbank-Expertin./jkr/jha/

Werte aus dem Artikel:
Brent Crude Ölpreis 112,4662 $ +2,57%

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