Seit Freitag konnten sich die Ölpreise stabilisieren. Eine Talfahrt seit Ende Juli wurde damit vorerst gestoppt. Am Ölmarkt warten die Anleger auf das für kommenden Freitag geplante Treffen von US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Der Gipfel in Alaska dürfte für die Energiemärkte relevant sein, heißt es in einem Marktkommentar der Dekabank.
Vor dem Treffen rückt die Debatte um mögliche Gebietsabtretungen des von Russland angegriffenen Landes in den Mittelpunkt. Nato-Generalsekretär Mark Rutte machte deutlich, dass sich Gespräche über die von Russland kontrollierten Gebiete bei künftigen Verhandlungen kaum vermeiden ließen.
Nach Einschätzung des Rohstoffexperten Robert Rennie von der australischen Westpac Banking Corp dürfte es "extrem schwierig" werden, beim Alaska-Gipfel eine Einigung zu erzielen. Analysten des Bankhauses Metzler weisen allerdings darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit eines Waffenstillstands an den Finanzmärkten zuletzt höher eingeschätzt wurde.
Bjarne Schieldrop, Rohstoffanalyst bei SEB Bank, rechnet mit Verhandlungen über einen längeren Zeitraum. Seiner Einschätzung nach sei es "sehr unwahrscheinlich, dass Trump Sanktionen gegen russisches Öl (Rohöl) verhängt, solange dieser Prozess noch andauert"./jkr/jsl/stk
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