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Ölpreis steigt leicht - Brent-Öl verteuert sich auf Wochensicht über 18 Prozent

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Freitag nur noch leicht gestiegen. Nach den deutlichen Preissteigerungen der vergangenen Tage beruhigte sich die Lage damit erst einmal ein Stück weit. Am Vormittag wurde Rohöl der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai zu 85,88 US-Dollar je Barrel (159 Liter) gehandelt. Das ist ein halbes Prozent mehr als am Vortag.

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Der Iran-Irak und die Sorge vor einer längeren Sperrung der Straße von Hormus bleiben bestimmende Themen am Ölmarkt. Am Vortag war der Preis für Rohöl der Sorte Brent noch zeitweise über 86 Dollar (Dollarkurs) gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit Juli 2024. Seit Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran am vergangenen Wochenende hat sich Rohöl der Sorte Brent um mehr als 18 Prozent verteuert.

Seit den Angriffen passieren aus Sicherheitsgründen kaum noch Schiffe die Meerenge am Persischen Golf, durch die in Friedenszeiten täglich über 20 Millionen Barrel und damit rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels transportiert wird.

Wie lange die Ölpreise auf dem aktuell erhöhten Niveau bleiben werden, lasse sich im Moment kaum abschätzen, heißt es in einer Analyse von Rohstoffexperten der Dekabank. "Alles wird davon abhängen, in welchem Ausmaß und für wie lange Beeinträchtigungen der Rohstoffförderung und des Transports vorliegen werden."

Nach Einschätzung der Dekabank-Experten ist es nach derzeitigen Stand am wahrscheinlichsten, dass "die militärische Auseinandersetzung nur wenige Tage bis Wochen andauern wird". Sie gehen davon aus, dass es dem Iran nicht gelingen wird, die Ölinfrastruktur der umliegenden Länder nachhaltig zu beschädigen./jkr/jsl/mis

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