Ölpreis gestiegen - Spannungen im Nahen Osten nehmen zu

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Luftaufnahme Ölraffinerie, Raffinerieanlage, Raffineriefabrik
- ©iStock

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Der Ölpreis hat am Freitag angesichts der Verschärfung der Lage im Nahen Osten zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli stieg um 1,32 Prozent auf 101,35 US-Dollar.

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Das US-Militär hat nach eigenen Angaben erneut unter iranischer Flagge fahrende, unbeladene Öltanker angegriffen und außer Gefecht gesetzt. Zwei solche Schiffe hätten versucht, einen iranischen Hafen am Golf von Oman anzulaufen, teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit. Nach iranischen Attacken auf drei US-Zerstörer in der Straße von Hormus hat das US-Militär als Vergeltung zudem Ziele in der Islamischen Republik angegriffen.

In den diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs erwarten die USA nach Angaben von Außenminister Marco Rubio noch heute eine Antwort aus Teheran. Bislang habe man noch keine Rückmeldung erhalten, aber "wir sollten heute etwas erfahren", sagte Rubio bei seinem Besuch in Italien vor Journalisten

Die Unsicherheit sorgte für merkliche Ausschläge am Ölmarkt. Im Vergleich zum Wochenbeginn gaben die Preise jedoch noch. Die Hoffnung auf die Öffnung der Straße von Hormus hatte die Preise gedrückt. Zuletzt wurde die Waffenruhe jedoch immer öfter gebrochen./jsl/he

Werte aus dem Artikel:
Brent Crude Ölpreis 73,7426 $ +1,31%

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