Ölmarkt im Ausnahmezustand: Trump stellt baldiges Kriegsende in Aussicht – Ölpreis fährt Achterbahn!
Der Ölpreis bleibt extrem volatil: Noch am Montag war Rohöl der Nordseesorte Brent zeitweise auf 119,50 US-Dollar je Barrel (159 Liter) gestiegen. Doch dann kündigte Trump ein baldiges Ende des Iran-Konflikts an, worauf Brent-Öl zeitweise fast 11 Prozent fiel, auf 83,66 US-Dollar. Anschließend setzte jedoch eine leichte Erholung ein.
Der Ölmarkt erlebt eine der turbulentesten Phasen seit Jahren. Nachdem US-Präsident Donald Trump ein mögliches, baldiges Ende des Iran-Konflikts in Aussicht gestellt hatte, brachen die Ölpreise am Dienstag zeitweise zweistellig ein. Die Nordseesorte Brent verlor zwischenzeitlich bis zu 11 Prozent.
In der Spitze war Brent am Vortag bis auf 119,50 US-Dollar je Barrel gestiegen, ehe der Preis zwischenzeitlich auf 83,66 US-Dollar abstürzte – die größte Intraday-Spanne in der Geschichte des Marktes. Am Dienstagnachmittag pendelte der sich der Brent-Preis schließlich um die Marke von 91 US-Dollar ein.
Auslöser für den jüngsten Preisrutsch waren Signale der Entspannung aus dem Weißen Haus. Trump erklärte, der Krieg mit dem Iran könne bald beendet werden. Zudem stellte er Maßnahmen zur Stabilisierung des Energiemarktes in Aussicht. Dazu zählen eine mögliche Lockerung von Ölsanktionen gegen Russland sowie militärischer Schutz für Tanker im strategisch wichtigen Persischen Golf.
Trotz des jüngsten Rücksetzers bleibt die Lage angespannt. Seit Jahresbeginn sind die Ölpreise noch immer um fast 50 Prozent gestiegen. Hintergrund sind massive Angebotsrisiken im Nahen Osten. Saudi-Arabien, Irak, die Vereinigten Arabischen Emirate und Kuwait haben ihre Produktion zusammen um bis zu 6,7 Millionen Barrel pro Tag reduziert. Gleichzeitig ist die Straße von Hormus – eine der wichtigsten Öltransportrouten der Welt – praktisch blockiert.
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Normalerweise fließt rund ein Fünftel des globalen Ölhandels durch die enge Meerenge. Angriffe auf mehrere Tanker seit Beginn der Kämpfe Ende Februar haben jedoch dazu geführt, dass viele Reedereien die Route meiden.
Auch an anderen Energiemärkten steigen die Spannungen. Erdgas- und Dieselpreise zogen zuletzt ebenfalls deutlich an, während die Benzinpreise in den USA den höchsten Stand seit August 2024 erreicht haben, berichtet Bloomberg.
Wie es weitergeht, hängt laut Marktbeobachtern vor allem vom Verlauf des Konflikts ab. Sollte der Krieg tatsächlich innerhalb der kommenden Wochen enden, könnten die Ölpreise deutlich nachgeben. Bis dahin dürfte der Markt jedoch extrem nervös bleiben.
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