Libanon meldet weitere Tote und Angriffe Israels

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Die Flagge des Libanon.
- pixabay.com

BEIRUT (dpa-AFX) - Bei israelischen Angriffen im Libanon sind nach Behördenangaben mindestens acht Menschen getötet worden. Bei einem Angriff nahe der Küstenstadt Tyrus seien sechs Menschen getötet worden, meldete das libanesische Gesundheitsministerium. Israels Armee äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht dazu.

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Bei einem weiteren Angriff wurden dem Ministerium zufolge zwei Sanitäter getötet. Ein weiterer sei schwer verletzt worden. Das Ministerium verurteilte den Angriff als "barbarisches Vorgehen" Israels. Israels Militär teilte mit, den Fall zu prüfen. In der Vergangenheit hat die israelische Armee der Hisbollah immer wieder vorgeworfen, Gesundheitseinrichtungen als Schutz zu missbrauchen. Die libanesischen Behörden weisen das zurück.

Libanesische Sicherheitskreise berichteten darüber hinaus von Dutzenden Angriffen im Raum der Küstenstadt Tyrus und im Raum von Nabatija. Auf einer Straße wenige Kilometer südlich der Hauptstadt Beirut kam es nach Angaben von Augenzeugen zu einem Drohnenangriff. Laut Sicherheitskreisen soll dabei ein Hisbollah-Mitglied angegriffen worden sein. Israels Armee sagte auf Anfrage, sie gehe dem Bericht nach.

Neuer Fluchtaufruf an Bewohner im Südlibanon

Israels Armee forderte im Laufe des Tages vor neuen Angriffen im Südlibanon die Einwohner einiger Orte dort dazu auf, sich mindestens 1000 Meter zu entfernen. Die Bewohner weiterer Dörfer und Städte rief das israelische Militär außerdem dazu auf, sich nördlich des Sahrani-Flusses, der etwa 40 Kilometer nördlich der israelischen Grenze verläuft, zu begeben. Die Armee will in allen Orten eigenen Angaben zufolge gegen die Hisbollah vorgehen.

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Drohnenangriff in Nordisrael

Nach einer einige Stunden andauernden Ruhephase im Norden Israels in der Nacht meldete Israels Armee am Vormittag erneut ein "verdächtiges Flugobjekt" aus dem Nachbarland, das in den israelischen Luftraum gedrungen und dort abgefangen worden sei. In mehreren Orten in Nordisrael heulten wegen der Gefahr herunterfallender Trümmerteile bei der Abwehr des Drohnenangriffs die Warnsirenen./arj/DP/men


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