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Iran-Krieg ist für Netanjahu noch nicht beendet

WASHINGTON (dpa-AFX) - Der Iran-Krieg ist nach Ansicht des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu noch nicht beendet. "Er ist noch nicht vorbei, denn es gibt immer noch Nuklearmaterial, angereichertes Uran, das aus dem Iran entfernt werden muss", sagte er in der CBS-Sendung "60 Minutes" laut vorab veröffentlichter Vorschau.

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Netanjahu erklärte weiter, dass auch noch Uran-Anreicherungsanlagen demontiert werden müssten und es weiterhin Stellvertreter - damit ist unter anderem die libanesische Hisbollah-Miliz gemeint - gebe, die der Iran unterstütze. Zudem stelle der Iran weiterhin ballistische Raketen her. "Wir haben zwar vieles davon unbrauchbar gemacht, aber all das ist immer noch da, und es gibt noch viel zu tun." Auf die Frage, wie das hoch angereicherte Uran aus dem Iran entfernt werden solle, sagte Netanjahu: "Man geht hin und holt es heraus." Wie dies genau ablaufen und bis wann das Material aus dem Iran geschafft werden solle, wollte Netanjahu nicht sagen.

Auch Trump interpretiert Kriegsphase nun neu

Auch US-Präsident Donald Trump hält mittlerweile die US-Offensive nicht mehr für vollständig beendet. Er widersprach in der am Sonntag ausgestrahlten Sendung "Full Measure" der Darstellung, dass die Kampfhandlungen nun endgültig vorbei seien. "Ich habe gesagt, dass sie besiegt sind, aber das heißt nicht, dass sie am Ende sind", sagte er.

Noch Anfang Mai hatte sich die Trump-Regierung bemüht, offiziell die Kampfhandlungen gegen den Iran für beendet zu erklären. Seit Beginn der Waffenruhe Anfang April habe es keine Gefechte mehr zwischen den beiden Ländern gegeben, hieß es in einem Brief Trumps an den US-Kongress. "Die am 28. Februar 2026 begonnenen Feindseligkeiten sind beendet." An diesem Tag hatten die USA den Einsatz "Gewaltiger Zorn" gestartet. Auch für seinen Außenminister Marco Rubio ist der Militäreinsatz gegen den Iran beendet.

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Durch diese Interpretation des andauernden Konfliktes mit dem Iran sieht sich die US-Regierung in der Lage, auch ohne Zustimmung des Parlaments weiter im Nahen Osten aktiv sein zu können./ngu/DP/men

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