Die IEA-Experten begründeten ihre geringere Wachstumsprognose mit einem schwächeren Wachstum der Weltwirtschaft. Im Verlauf des Jahres hat der Interessenverband schon mehrfach die Prognose für 2025 gesenkt, um insgesamt 350.000 Barrel pro Tag.
Auch die Prognose für das Wachstum der Nachfrage 2026 fällt geringer aus. Wie aus dem Monatsbericht weiter hervorgeht, rechnen die IEA-Experten dann mit einem Zuwachs von 700.000 Barrel pro Tag. Zuletzt war der Interessenverband von 720.000 Barrel ausgegangen. Die globale Nachfrage bezifferte die IEA für 2026 mit durchschnittlich 104,4 Millionen Barrel pro Tag.
Zahlreichen Zollankündigungen und -rücknahmen und die damit weiter erratische Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump sorgt am Ölmarkt seit Monaten für starke Verunsicherung. Seit der Ankündigung von umfassenden Zöllen auf nahezu alle Handelspartner Anfang April sind die Ölpreise zeitweise kräftig gefallen. In dieser Zeit hat sich Rohöl der Sorte Brent aus der Nordsee um etwa neun US-Dollar je Barrel verbilligt und wurde zuletzt bei 65,93 Dollar (Dollarkurs) gehandelt.
Die Prognose des Interessenverbands der westlichen Industriestaaten fällt allerdings gänzlich anders aus als die Prognose der Organisation erdölexportierender Länder (Opec). Das Ölkartell hatte am Dienstag die Prognose für die Ölnachfrage angehoben. Für das kommende Jahr erwarten die Opec-Experten ein Wachstum der Nachfrage um täglich 1,4 Millionen Barrel. Zuvor hatte das Ölkartell nur einen Anstieg um 1,3 Millionen erwartet.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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Die IEA schätzt das weltweite Angebot an Rohöl im Juli auf durchschnittlich 105,6 Millionen Barrel pro Tag. Zuletzt hatte der Ölverbund Opec+ eine erneute Ausweitung der Fördermenge ab September beschlossen. Die Gruppe, zu der neben Opec-Staaten auch Russland gehört, will die Produktion um durchschnittlich 547.000 Barrel pro Tag erhöhen./jkr/jsl/jha/
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