Forscher vermuten Reparaturen an Irans Atomwaffen-Anlagen

dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 385
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen
Ein Labormiskroskop (Symbolbild).
- pixabay.com

WASHINGTON/TEHERAN (dpa-AFX) - Satellitenbilder legen Forschern zufolge die Vermutung nahe, dass der Iran Anlagen für die Entwicklung von Atomwaffen wieder aufbaut. Entsprechende Aktivitäten seien in den vergangenen Wochen etwa an dem Militärkomplex in Parchin zu sehen gewesen, wie das auf Nuklearthemen spezialisierte Institute for Science and International Security berichtet. Der Iran steht im Verdacht, an dem Standort Sprengvorrichtungen für Atomwaffen zu entwickeln.

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Den Forschern zufolge war die Anlage zu Beginn des Krieges mehrfach getroffen worden. Nachdem Satellitenbilder anfangs Aufräumarbeiten zeigten, mehrten sich demnach in den vergangenen Wochen Hinweise auf dauerhafte Reparaturen. Dazu zählen mehrere Betonmischer und andere Vorrichtungen, um die Einschlaglöcher dauerhaft zu versiegeln.

CNN: Keine Aktivität in Isfahan, Natans und Fordo

Zur Verfügung gestellt wurden die Satellitenbilder vom Sender CNN, der sie in Zusammenarbeit mit dem Institut auch selbst analysierte. Bei der nach Einschätzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) wichtigsten Lagerstätte für Uran, Isfahan, gebe es hingegen keine verdächtige Aktivität, berichtete CNN. Gleiches gelte für Natans und Fordo.

Die drei Anlagen waren bereits im Sommer vergangenen Jahres von den USA bombardiert worden. US-Präsident Donald Trump hatte mehrfach betont, seine Regierung überwache die Standorte seither akribisch.

Werte aus dem Artikel:
Brent Crude Ölpreis 87,0624 $ -5,73%

Aktivitäten ziehen Rahmenabkommen in Zweifel

Hinweise auf Reparaturen gibt es laut CNN noch an weiteren Anlagen, die mit der Entwicklung von Atomwaffen und ballistischen Raketen in Zusammenhang stehen sollen. Dazu zähle die Einrichtung in Pickaxe Mountain, in der tief unter der Erde an den nuklearen Fähigkeiten gearbeitet werden soll. In den vergangenen Wochen war demnach zu sehen, wie mehrere Lkw in die Tunnel hinein und wieder heraus fuhren.

Teheran hatte sich in einem Rahmenabkommen mit den USA für ein Ende des Krieges verpflichtet, bei seinem Nuklearprogramm den "Status quo" zu halten. Zudem verpflichtete sich der Iran, auf die Entwicklung von Atomwaffen zu verzichten./jcf/DP/zb


Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login
Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB64SW8 , DE000NB65YT9 , DE000NB68KJ3 , DE000NB6JA17 , DE000NB681A0 , DE000NB68021 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Ähnliche Artikel

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend