Börsen in Ostasien sinken nach angekündigter US-Seeblockade

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SEOUL/TOKIO/HONGKONG (dpa-AFX) - Die Börsenkurse in Ostasien sind nach der von US-Präsident Donald Trump angekündigten Seeblockade der Straße von Hormus mit Verlusten in die Handelswoche gestartet. Der japanische Leitindex Nikkei 225 sank rund zwei Stunden vor Handelsende um etwas mehr als ein Prozent auf 56.290 Punkte. Der südkoreanische Kospi gab im späten Handel 1,3 Prozent nach.

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In der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong gab der Hang Seng am Montagmorgen 1,2 Prozent nach. Nahezu unverändert hielt sich der in Shanghai gehandelte CSI 300 , der die wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen abbildet, mit einem Minus von 0,1 Prozent. Der australische S&P ASX 200 sank um 0,5 Prozent.

Die Märkte reagieren damit auf die von US-Präsident Donald Trump nach dem vorläufigen Scheitern der Friedensverhandlungen mit dem Iran angekündigte Blockade der Straße von Hormus. Die US-Marine werde alle Schiffe blockieren, die iranische Häfen anlaufen oder von ihnen auslaufen.

Der Ölpreis für ein Fass (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Auslieferung im Juni ist daraufhin wieder über die Marke von 100 Dollar (Dollarkurs) gestiegen. Die ostasiatischen Volkswirtschaften sind stark von Öllieferungen über die Straße von Hormus vor Iran abhängig./fkr/DP/zb

Werte aus dem Artikel:
Brent Crude Ölpreis 72,7856 $ -3,45%
Hang Seng 22.671,86 -1,76%
Nikkei 225 69.588,7 -2,13%

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