Am Mittwoch hatte der Iran die Zusammenarbeit mit der IAEA formal ausgesetzt. Welche konkreten Schritte folgen, ist noch unklar. Laut einem Sprecher des Außenministeriums sind weiterhin Inspektoren im Land, dürfen jedoch keinen Zugang zu den beschädigten Atomanlagen erhalten, die im Krieg mit Israel und den USA bombardiert worden waren.
IAEA-Chef Grossi im Fokus iranischer Hardliner
Im Zuge des Kriegs warf Irans Regierung der IAEA vor, mit einem kritischen Bericht die israelischen Angriffe legitimiert zu haben. IAEA-Chef Rafael Grossi wurde daraufhin als israelischer Spion diffamiert. Vor diesem Hintergrund forderte die Tageszeitung "Keyhan"
- Sprachrohr der Hardliner - die "Verhaftung und Hinrichtung" des
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Put
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Diplomaten. Dies löste im Westen große Empörung aus.
Der Iran und Israel hatten sich in der vergangenen Woche nach dem blutigen, zwölf Tage andauernden Krieg auf eine Waffenruhe geeinigt. Diese wurde von den USA vermittelt, nachdem sie in den Krieg eingetreten waren und die drei wichtigsten Atomanlagen mit bunkerbrechenden Bomben angegriffen hatten.
Offiziell begründete Israel den Krieg mit der Bedrohung durch Irans umstrittenes Atomprogramm. Westliche Regierungen befürchten, dass Teheran nach Atomwaffen strebt. Teheran weist dies zurück. Viele Experten warnen, ein Krieg könne die iranische Führung erst recht zum Bau von Atombomben bewegen./arb/DP/mis
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