- Der ATX testete die 6.000-Punkte-Marke.
- AT&S-Aktien gewannen über zwölf Prozent.
- Der ATX schloss bei 5.982,75 Punkten.
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Im Tageshoch kletterte der Index erstmals seit gut zwei Wochen wieder über diese Marke. Auch das ebenso alte Rekordhoch bei gut 6.018 Punkten liegt wieder in Reichweite. Letztlich erwies sich die Hürde aber als noch zu hoch, der ATX schloss am Freitag 1,22 Prozent fester auf 5.982,75 Punkten. Auf Wochensicht fuhr das Börsenbarometer damit einen Gewinn von 2,1 Prozent ein. Für den ATX Prime ging es zum Wochenausklang um 1,19 Prozent auf 2.958,18 Zähler hoch.
Für ein positives Fundament sorgte eine leichte Entspannung am Ölmarkt. Aus den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran gab es zwar weiterhin keinen Durchbruch zu vermelden, gleichzeitig blieben aber auch negative Meldungen vom Persischen Golf aus.
Konjunkturseitig brachte das ifo-Geschäftsklima für Deutschland mit einer überraschenden Stimmungsaufhellung gute Nachrichten. Ökonom Marc Schattenberg von der Deutschen Bank sprach von einer willkommenen Stabilisierung auf niedrigem Niveau. Inzwischen trübte sich in den USA das Michigan-Konsumklima überraschend stark ein. Hier dürfte besonders der Anstieg der Inflationserwartungen den Marktteilnehmern Kopfzerbrechen bereiten.
An der ATX-Spitze beschleunigten AT&S ihre Rekordrally weiter und gewannen mehr als zwölf Prozent auf 130,80 Euro. Neben einer guten Branchenstimmung in Halbleiterwerten sorgten auch Kurszielanhebungen für neue Zuversicht. So erhöhte Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) Research ihr Ziel für die Aktien weiter von 100 auf 120 Euro. Analyst George Brown bewertete den Margenausblick trotz angehobener Ziele als "konservativ" und blieb bei seiner Kaufempfehlung. Ferner hob Oddo BHF ihr Kursziel für die Titel von 40 auf 75 Euro an, stufte die Titel jedoch auf "Underperform" ein.
Gesucht waren zudem Industrieaktien, unter denen Andritz
Weit oben im ATX schlossen Strabag mit plus 1,7 Prozent auf 88,90 Euro. Erste Group stufte ihre Empfehlung von "Accumulate" auf "Buy" hoch. Nach der Veröffentlichung der Ergebnisse des ersten Quartals 2026 erhöhten die Experten zudem das Kursziel von 108,90 auf 109,50 Euro. Analyst Michael Marschallinger sieht im rekordhohen Auftragsbestand des Baukonzerns das wichtigste "Highlight"./spa/ste/APA/he
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