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Windkraft auf See: Minister Schneider fordert Vertragstreue

FRANKFURT/BERLIN (dpa-AFX) - Bundesumweltminister Carsten Schneider verlangt Klarheit beim weiteren Ausbau der Windenergie auf See. "Die Unternehmen verdienen gut. Ich erwarte, dass sie schnell Klarheit schaffen, weil die Seeprojekte für die Energiewende zentrale Bedeutung haben", sagte der SPD-Politiker der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstag).

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Schneider stellt Vertragsstrafe in Aussicht

NDR und "Süddeutsche Zeitung" hatten berichtet, dass Totalenergies und der britische Öl- und Gaskonzern BP (BP Aktie) gegebenenfalls von Projekten Abstand nehmen. TotalEnergies hat sich nach eigenen Angaben Flächen mit einer geplanten Offshore-Windkraftkapazität von 7,5 Gigawatt in Nord- und Ostsee gesichert. BP kommt nach eigenen Angaben auf mehr als 4 Gigawatt.

"Noch ist die Lage unklar, aber wenn das stimmen sollte, dann dürfte man die Konzerne nicht vom Haken lassen, sie müssen sich an die Verträge halten. Wenn sie sich wirklich zurückziehen, bestehen wir auf der Zahlung der Pönale, der Vertragsstrafe", kündigte Schneider an.

Optimistisch, dass andere einspringen würden

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TotalEnergies hatte auf Anfrage von "Behauptungen" gesprochen. Im Gegensatz zu diesen arbeite man weiter aktiv an den eigenen Projekten im Bereich Offshore-Wind in Deutschland und habe das Ziel, diese auch zu realisieren. Das Unternehmen erklärte aber auch: "Wie bereits im Juni 2025 mitgeteilt, hat TotalEnergies eine strategische Überprüfung der seit 2023 erhaltenen Konzessionen eingeleitet, wobei insbesondere die Verspätungen bei den Netzanschlüssen berücksichtigt werden, die von den deutschen Übertragungsnetzbetreibern angekündigt wurden." Man suche nach Lösungen für den Umgang mit den entstandenen Verzögerungen.

Auf die Frage, was passiere, falls BP und TotalEnergies aussteigen sollten, sagte Schneider: "Ich bin sehr optimistisch, dass andere Anbieter die Flächen übernehmen würden. Die Nachfrage steigt wieder." Deutschland brauche erneuerbare Energien, dabei sei Windkraft auf See zentral. "Über die Ausschreibungskonditionen müssen wir in der Regierung noch sprechen."/hrz/DP/he

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