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Aktie Wien Schluss: ATX schließt prozentual unverändert

WIEN (dpa-AFX) - Nach den starken Kursgewinnen vor dem Wochenende hat der Wiener Aktienmarkt sich am Montag fast nicht bewegt. Im Verlauf rutschte der Leitindex ATX ins Minus, am Ende schloss der österreichische Leitindex bei 4.721,03 Punkten prozentual unverändert zum Vorwochenschluss. Zuletzt hatte die vage Hoffnung auf eine mögliche Verhandlungslösung im Ukraine-Krieg die Aktienmärkte nach oben getrieben.

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ATX (Austrian Traded Index) 5.727,98 ATX (Austrian Traded Index) Chart +1,14%
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Der marktbreitere ATX Prime verzeichnete am Montag ein knappes Plus von 0,06 Prozent auf 2.360,24 Zähler. Dem Handel fehlten mangels wichtiger Konjunkturdaten Impulse. Etwas Zurückhaltung dürfte vor US-Inflationsdaten herrschen, die am Dienstag veröffentlicht werden. Die Preisentwicklung ist besonders mit Blick auf die US-Notenbank Fed von Bedeutung, die im September entscheiden wird, ob sie den Leitzins senken wird.

Zudem dürften sich die Blicke der Anleger auf den kommenden Freitag richten: Der russische Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump wollen sich in Alaska zu Gesprächen über eine Beendigung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine treffen.

Mit Blick auf die heimischen Aktienwerte blieb die Nachrichtenlage ruhig. Die Porr erneuert zwei Bahnstrecken in Südostpolen. Das Auftragsvolumen umfasse 532 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Die Aktien des Baukonzerns büßten 0,3 Prozent ein.

Analysten der Erste Group haben ihre Anlageempfehlung für die Anteile der Bawag -Bank von "Accumulate" auf "Hold" gesenkt, zugleich aber das Kursziel kräftig von 79,0 auf 115,0 Euro angehoben. Als Grund werden höhere Einnahmen und Dividenden genannt. Die Titel schlossen unverändert bei 111,3 Euro.

Finanzmarktfachleute von Warburg haben das Kursziel für Rosenbauer von 47,0 auf 53,0 Euro angehoben und die "Buy"-Empfehlung bestätigt. Die Aktien des Feuerwehrausrüsters gaben trotzdem deutliche 3,9 Prozent ab auf 46,7 Euro.

Die schwergewichteten Anteile der Raiffeisen Bank International (RBI) gewannen 2,5 Prozent an Wert, während die Papiere der Erste Group 0,9 Prozent zulegten. Voestalpine büßten 1,0 Prozent an Wert ein. Beim Verbund gab es ein Minus von 0,4 Prozent./spo/ste/APA/men

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