dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 237

Selenskyj: Brauchen im Jahr 2026 Reparationsdarlehen

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj benötigt die Ukraine das in der EU diskutierte Reparationsdarlehen bereits im kommenden Jahr. "Wir brauchen es im Jahr 2026 und es wäre besser, es gleich zu Beginn des Jahres zu haben", sagte Selenskyj beim EU-Gipfel in Brüssel. Er wisse jedoch nicht, ob dies möglich sei, fügte er hinzu. "Nicht alles hängt von uns ab", so der Präsident.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Zur Debatte steht, einen großen Teil der in der EU eingefrorenen russischen Vermögenswerte zu nutzen, um der Ukraine Darlehen in Höhe 140 Milliarden Euro zu geben. Für die Pläne, die vor allem von Bundeskanzler Friedrich Merz und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorangetrieben werden, steht ein formaler Vorschlag der EU-Kommission noch aus.

Selenskyj erklärte, das russische Geld für Rüstungsgüter aus der Ukraine, der Europäischen Union und den USA nutzen zu wollen. In erster Linie gehe es dabei um die ukrainische Produktion, etwa von Drohnen und Systemen der elektronischen Kriegsführung. Das sei "günstiger und schneller", so Selenskyj. Aus Europa würden etwa Aufklärungsdrohnen benötigt.

Nach Angaben des ukrainischen Vertreters beim Internationalen Währungsfonds, Wladyslaw Raschkowan, plant die ukrainische Seite, 100 Milliarden des Reparationsdarlehens für militärische Zwecke auszugeben. Die übrigen 40 Milliarden Euro sollen für die Finanzierung des Haushalts verwendet werden./vni/DP/nas


Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend