- Streiks im Zalando Logistikzentrum in Erfurt gehen weiter.
- Etwa 50 bis 60 Beschäftigte versammelten sich zum Streik.
- Verdi fordert Flächentarifverträge für Lagerarbeiter.
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Verdi fordert die Anerkennung der Flächentarifverträge für den Einzel- und Versandhandel in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Hier lägen die Löhne für Lagerarbeiter mehr als zehn Prozent oberhalb der von Zalando aktuell gezahlten Löhne, macht die Gewerkschaft geltend. Hinzu kämen höhere Zuschläge und Sonderzahlungen, kürzere Wochenarbeitszeiten, tarifliche Altersvorsorge und weitere Verbesserungen.
Die jüngsten Meldungen zur geschäftlichen Entwicklung bei Zalando zeigten, wie enorm die Wertschöpfung im Konzern ist, betonte Adorf. "Allein im zweiten Quartal 2025 stieg der Vorsteuergewinn auf mehr als 185 Millionen Euro an. Das bedeutet herunter gebrochen auf den einzelnen Beschäftigten im Konzern einen Gewinnanteil von mehr als 11.000 Euro für ein einziges Quartal."
Laut Verdi treten die Zalando-Beschäftigten in Erfurt zum vierten Mal in der Geschichte des Standortes in den Arbeitskampf. Am Montag war zunächst die Frühschicht betroffen. Am Dienstag soll eine zentrale Streikversammlung für alle Schichten auf dem Südparkplatz stattfinden./jos/DP/zb
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