Xiaomi-Aktien steigen: Kann das Rückkaufprogramm die Aktie retten?

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Xiaomi's Science and Technology Park in Beijing, China.
©wikimedia.org / Foto: Justin Sijbolts https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Xiaomi_Headquarters.jpg
Xiaomi kündigt ein Aktienrückkaufprogramm an, doch die Probleme bleiben: Chipmangel, Preiskampf und schwache EV-Aussichten setzen dem Unternehmen zu. Was bedeutet das für die Aktie?
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Xiaomi verzeichnet am Freitag einen Kursanstieg von zeitweise zwei Prozent, nachdem das Unternehmen ein Aktienrückkaufprogramm im Wert von 2,5 Milliarden Hongkong-Dollar (274 Millionen Euro) ankündigte. Der Rückkauf soll das Vertrauen der Anleger stärken, da Xiaomi mit steigendem Wettbewerb und höheren Komponentenkosten zu kämpfen hat.

Trotz des Kursgewinns ist die Aktie in diesem Jahr bisher um über zehn Prozent gefallen. Analysten äußern Bedenken, dass Aktienrückkäufe den Kurs zwar kurzfristig stützen, aber keine langfristigen Verbesserungen des Geschäfts bringen.

Der Rückkauf startet am 23. Januar. Xiaomi, bekannt für seine Smartphones und Elektrofahrzeuge, hat auch mit einer Verknappung von Speicherchips zu kämpfen, was die Kosten für seine Produkte steigert. Analysten warnen, dass dies die Margen belasten könnte, da sich die Speicherknappheit in diesem Jahr verschärfen dürfte.

Darüber hinaus leidet Xiaomi unter dem intensiven Preiskampf im chinesischen Markt für Elektrofahrzeuge. Auch das Ziel von 550.000 Fahrzeugauslieferungen für das Jahr 2026 wurde von Investoren negativ aufgenommen. Trotz dieser Herausforderungen investiert Xiaomi in die Entwicklung eigener Halbleiter und will sein Elektrofahrzeuggeschäft international ausbauen.

Werte aus dem Artikel:
Xiaomi Aktie 2,8978 € 0,00%

Autor: sbh-Redaktion/neb


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