Günstigere E-Autos: VW startet Produktion in Spanien

dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 182
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen
Eine Tesla-Ladestation: Hier werden E-Autos aufgeladen.
- pexels.com

MARTORELL (dpa-AFX) - Bei der spanischen Volkswagen -Tochter Seat ist im Werk Martorell bei Barcelona offiziell die Produktion der ersten beiden günstigeren Elektro-Kleinwagen ID. Polo und Raval angelaufen. Der vollelektrische Polo soll in der Basisversion knapp unter 25.000 Euro kosten, der Raval von Cupra 1.000 Euro mehr. Konzernchef Oliver Blume sprach bei dem feierlichen Produktionsbeginn im Beisein des spanischen Regierungschefs Pedro Sánchez von einem "industriellen Aufbruch für Spanien und Europa".

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Günstigere E-Autos hätten ein enormes Potenzial, betonte Blume. "Der Markt für vollelektrische Kleinwagen in Europa wird nach 2030 rund viermal so groß sein wie heute", prognostizierte der Konzernchef. Zugleich warnte er, der Wettbewerb im Einstiegssegment werde härter. "Die EU muss im Klimaschutz führend bleiben - und dies als Erfolgsfaktor für ihr Wirtschaftsmodell nutzen", forderte Blume. Die Politik müsse dafür die Voraussetzungen schaffen mit attraktiven Anreizen und wettbewerbsfähigen Arbeitskosten.

Ab 2027 dann der ID. Every1 für rund 20.000 Euro

Der ID. Polo und der Cupra Raval sollen erst der Anfang sein. Zwei weitere E-Modelle von VW und Skoda sollen im nordspanischen Pamplona folgen. VW-Markenchef Schäfer ergänzte mit Blick auf den ID. Polo: "Moderne Elektromobilität darf kein Luxus sein. Sie muss funktionieren, bezahlbar sein und im Alltag überzeugen - genau dafür steht dieses Auto." Im kommenden Jahr soll dann für rund 20.000 Euro der noch günstigere ID. Every1 hinzukommen, der in Portugal produziert werden wird.

Selbst die 25.000 Euro Einstiegspreis, die VW beim ID. Polo verspricht, sind nicht sofort zu haben: Zum Start gibt es sowohl den Cupra als auch den VW nur besser ausgestattet und mit großer Batterie für deutlich über 30.000 Euro. Erst ab Juli sollen bei beiden dann die günstigen Einstiegsversionen mit kleinem Akku und weniger PS bestellbar sein. Ausgeliefert wird der ID. Polo dann in beiden Varianten ab September.

Werte aus dem Artikel:
VW Aktie 89,30 € -1,28%

Spanien lockt mit Subventionen

Dass die Autos in Spanien gebaut werden, liegt vor allem an den Kosten. "In Deutschland lässt sich so ein Modell nicht mehr bauen", sagt Branchenexperte Bratzel. Das würde sich schlicht nicht rechnen. Spanien lockt dagegen mit günstigem Solarstrom für die Batteriefertigung und niedrigen Lohnkosten in der Montage. Zusätzlich legt der Staat dort noch fast 400 Millionen Euro an Fördermitteln obendrauf. Auch der Verbrenner-Polo war über die Jahrzehnte überwiegend in Spanien hergestellt worden./fjo/DP/jha


Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login
Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NG3KSJ2 , DE000NB0JNJ6 , DE000NB6J4R6 , DE000NB4U102 , DE000NB5RP37 , DE000NB6SZR1 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Ähnliche Artikel

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend