Seit Oktober: Krypto-Venture-Deals um über 60 Prozent eingebrochen
Der durch Trump ausgelöste Web3-Hype ist gebrochen. Dementsprechend gingen auch die Venture-Investments zurück. Woran liegt das – und wie geht es jetzt weiter?
Zum Vergleich: Im Oktober wurden noch mehr als 300 Deals verzeichnet. Damit sind sie innerhalb von fünf Monaten um über 60 Prozent zurückgegangen.
Bei Venture-Investments handelt es sich um Finanzmittel, die von Risikokapitalgebern für junge Unternehmen bereitgestellt werden. Im Gegenzug erhalten sie entweder Eigenkapital – oder, wie bei Blockchain-Projekten oft üblich – Coins.
Der Rückgang geschieht jedoch im Einklang mit den allgemeinen Marktbedingungen. Insbesondere der von US-Präsident Donald Trump angezettelte Handelskrieg hat die allgemeine Risikobereitschaft auf den Finanzmärkten abnehmen lassen.
Die Abnahme der VC‑Investitionen ist flächendeckend – sämtliche Sparten der Web3‑Branche verzeichnen eine geringere Anzahl an Deals im Vergleich zu ihren Spitzenwerten von 2024.
Trotz des geringeren Transaktionsvolumens blieb der Gesamtwert der Investitionen im Februar mit rund einer Milliarde US-Dollar jedoch relativ stabil.
Während sich die traditionellen Venture-Deals also scheinbar abkühlen, entstehen auch neue Investitionsmodelle. Coinbase Ventures hat beispielsweise eine Investmentgruppe auf der Echo-Plattform ins Leben gerufen, die sich speziell auf Base-Projekte konzentriert. Einzelne Trader können so ihre Ressourcen bündeln und gemeinsam in Web3-Projekte investieren.
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