UBS: Vermögensverwalter öffnet Krypto-Handel für wohlhabende Privatkunden
Nachdem bereits einige andere Giganten des traditionellen Finanzsystems vorangeprescht sind, zieht nun auch UBS nach und lanciert ein Angebot zum Handel mit Kryptowährungen.
Der Asset Manager UBS, der ein verwaltetes Vermögen von 6,6 Billionen US-Dollar kontrolliert, plant laut einem Bericht von Bloomberg, ausgewählten Privatkunden den Kauf von Bitcoin und Ethereum zu ermöglichen. Die Nachrichtenagentur beruft sich dabei auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Die Entscheidung, nun Krypto-Dienstleistungen anzubieten, resultiert dem Bericht zufolge aus einer wachsenden Nachfrage ihrer wohlhabenden Kunden.
“Im Rahmen der Digital-Asset-Strategie der UBS beobachten wir aktiv die Entwicklungen und prüfen Initiativen, die den Kundenbedürfnissen, regulatorischen Entwicklungen, Markttrends und robusten Risikokontrollen Rechnung tragen”, erklärte ein UBS-Sprecher.
Die UBS hatte zuvor einen vorsichtigen Ansatz gegenüber Kryptowährungen verfolgt, könnte nun aber den Druck ihrer Konkurrenten an der Wall Street spüren, wie etwa JPMorgan und Morgan Stanley, die ihre Finanzdienstleistungen angesichts des freundlicheren Regulierungsumfelds in Washington, D.C. um digitale Vermögenswerte erweitert haben.
Im November 2023 machte die UBS den Handel mit krypto-basierten ETFs für wohlhabende Kunden in Hongkong verfügbar und schloss sich damit Konkurrenten wie HSBC Holdings Plc an. Ende letzten Jahres schloss die UBS die erste On-Chain-Rücknahme eines tokenisierten Fonds unter Verwendung des Digital Transfer Agent von Chainlink ab.
Zudem testete die UBS zusammen mit dem Krypto-Bank-Spezialisten Sygnum und PostFinance, einer Tochtergesellschaft der staatlichen Schweizerischen Post, Zahlungen zwischen Institutionen auf Ethereum.
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